Kapitel 7 (Teil 1)

   

7.
      OBJEKT-, TEXTUR UND MATERIALKATALOGE

7.1 ÜBERSICHT

7.2 OBJEKT-, TEXTUR- UND MATERIALKATALOGE IN DATENBANKEN

7.2.1 Vorteile beim Verwenden von Datenbanken

7.2.2 Verwenden von Filtern im Katalog

7.2.3 Zusatzmodule für Datenbanken

7.2.4 Beschreibbare Datenbank

7.3 BEREICHE DES OBJEKT-, TEXTUR- UND MATERIALKATALOGES

7.3.1 Titelleiste

7.3.2 Menüzeile

7.3.3 Symbolleiste

7.3.4 Strukturbereich

7.3.5 Inhaltsbereich

7.4 OBJEKTE IM KATALOG

7.4.1 Objekte laden

7.4.2 Objekte auswählen

7.4.3 Die Dialogbox „Objekt“

7.5 GRUPPEN IM KATALOG

7.5.1 Gruppen lesen / schreiben aus Datei-Ordnern

7.5.2 Gruppen lesen / schreiben aus Datenbank-Ordnern

 

6.  OBJEKT-, TEXTUR UND MATERIALKATALOGE

7.1 ÜBERSICHT

Im Designmodus von VA - Virtual Architecture verfügen Sie über eine sehr große Anzahl von Materialien, Texturen und Objekten, die den gesamten Einrichtungsbereich wie z. B. Bad oder Küche abdecken. Um diese Mengen von Texturen und Objekten zu verwalten, sind sie in einem Textur- und Objektkatalog zusammengefasst und organisiert.

Aktiviert oder deaktiviert wird der Textur- und Objektkatalog durch Klicken  auf oder über das Menü Anzeige, indem Sie den Punkt Objekt-, Textur- und Materialkatalog anwählen. Der Objekt-, Textur- und Materialkatalog ist in Form und Funktionalität dem Explorer unter Windows sehr ähnlich.

Der Katalog kann als eigenständiges Fenster, unabhängig vom Hauptfenster von VA - Virtual Architecture, irgendwo auf dem Bildschirm positioniert werden, oder er kann in das Hauptfenster von VA - Virtual Architecture „gedockt“ werden. Zwischen diesen beiden Möglichkeiten schalten Sie über das Menü Anzeige – Katalog an Fenster docken um. Ist der Katalog an das Hauptfenster „gedockt“, können Sie durch Verschieben der Titelleiste des Katalogs an den linken, rechten, oberen bzw. unteren Rand des VA - Virtual Architecture-Hauptfensters seine Position bestimmen.

Die Funktionen des Objekt-, Textur- und Materialkataloges werden im Folgenden kurz beschrieben.

Fig 7.1 Katalog

Der Objekt-, Textur- und Materialkatalog macht intensiven Gebrauch von Kontextmenüs – das bedeutet, dass beim Klicken auf die rechte Maustaste ein Menü erscheint. Abhängig davon, in welchem Zustand sich der Katalog befindet und an welcher Stelle Sie klicken, erscheint dieses Auswahlmenü, in dem Sie einen der entsprechenden Menüpunkte auswählen können.

Die Menüpunkte, die Ihnen in den Kontextmenüs angeboten werden, sind die Menüpunkte Refresh und Hilfe. Klicken Sie auf Refresh, werden die im Katalog dargestellten Informationen neu von Ihrer Festplatte gelesen; d.h., sind zwischenzeitlich Änderungen auf der Festplatte vorgenommen worden, berücksichtigt dies in diesem Augenblick auch der Katalog. Wenn Sie also z. B. Texturen oder auch Objekte und Materialien mit Hilfe des Windows-Explorers oder anderer Programme verschoben, kopiert oder verändert haben, können Sie das dem VA - Virtual Architecture-Katalog „mitteilen“, indem Sie auf Refresh klicken.

Die Einträge Öffnen und Eigenschaften, die erscheinen, wenn sie auf ein Bild im Explorer rechts klicken, öffnen den jeweiligen Eintrag (das Objekt, die Textur oder das Material). Wählen Sie Öffnen, öffnet sich die Dialogbox mit aufgeklapptem Vorschau-Register, wählen Sie Eigenschaften, ist das Register Daten ausgeklappt. Beachten Sie, dass das Register Daten für Materialien nicht zur Verfügung steht. Dafür ist für Materialien der Menüeintrag Löschen im Gegensatz zu Objekten und Texturen nicht gegraut. Der Grund: sowohl Objekte als auch Texturen können Sie nicht mit VA - Virtual Architecture erzeugen, sondern lediglich verwenden. Möchten Sie diese löschen, so sollten Sie dies mit den Programmen, mit denen Sie sie erzeugt haben oder mit dem Windows Explorer tun. Materialien können Sie allerdings in VA - Virtual Architecture erzeugen.

7.2 OBJEKT-, TEXTUR- UND MATERIALKATALOGE IN DATENBANKEN

Sie können zusätzlich zu den Dateien, die im Objekt-, Textur- und Materialkatalog pro Objekt bzw. Textur oder Material verwendet werden, auch Datenbanken verwenden. Die Bedienung des Kataloges ist im Prinzip unverändert; wenn allerdings Datenbanken angemeldet sind (siehe unten), kann es durchaus passieren, dass Sie Objekte verwenden, die so nicht auf Ihrer Festplatte zur Verfügung stehen, sondern eben aus einer Datenbank kommen.

In den Datenbanken werden nicht nur die Objekte, Texturen und Materialien gespeichert, sondern auch Hierarchien (also das, was im normalen File - System einer Directory-Hierarchie entspricht). Außerdem können Datenbanken die Konstruktionselemente Fenster, Türen und Dachfenster enthalten. Bei Anmeldung entsprechender Datenbanken werden die Multifunktionsschaltflächen für Türen, Fenster und Dachfenster des Konstruktionsmodus sowie die Listenfelder des Explorers für die entsprechenden Konstruktionselemente im Designmodus erweitert. Im Gegensatz zu Türen, Fenstern und Dachfenstern auf Dateibasis ist bei Verwendung entsprechender Datenbanken übrigens auch die hierarchische Darstellung der Elemente (z.B. alle Haustüren in einem Unterordner) möglich.

Welche und wie viele Datenbanken im Katalog verwendet werden, wird automatisch bei der Installation von VA - Virtual Architecture bestimmt. Sie können aber auch nachträglich per Hand neue Datenbanken an- und abmelden, indem Sie im Menü Katalog den Menüpunkt Datenbankregistrierung... wählen. Es erscheint folgende Dialogbox:

Fig 7.2 Datenbankregistrierung

In der Dialogbox werden in einer Liste sämtliche registrierten Datenbanken angezeigt. Dabei werden pro Datenbank deren Dateiname sowie ein interner Name und eine ID dargestellt. Verschiedene Datenbanken müssen in VA - Virtual Architecture verschiedene IDs haben, damit sie überhaupt unterschieden werden können. Der interne Name dient lediglich zu internen Zwecken bei der Erzeugung der verschiedenen Datenbanken.

Außer der Liste enthält die Dialogbox neben den üblichen Schaltflächen OK, Abbrechen, und Hilfe die beiden Schaltflächen Anmelden... und Abmelden. Klicken Sie auf Anmelden..., erscheint eine Standard-Dialogbox zum Öffnen von Dateien, in der Sie eine neue Datenbank (Access-Datenbank, Endung *.mdb) auswählen können.

Hinweis: Wird eine Datenbank an- oder abgemeldet, in der Türen oder (Dach-)Fenster gespeichert sind, macht VA - Virtual Architecture Sie hierauf aufmerksam. Um mit der internen Verwaltung dieser Konstruktionselemente nicht „durcheinander“ zu kommen, sollten Sie VA - Virtual Architecture in diesem Fall einmal komplett beenden und neu starten.

Markieren Sie in der Liste der registrierten Datenbanken eine, können Sie diese durch Klicken auf die Schaltfläche Abmelden aus der Liste der verwendeten Datenbanken entfernen. Beim Bestätigen der Dialogbox mit OK werden dann sämtliche Objekte, Texturen, Materialien und ähnliches, die aus dieser Datenbank kommen, nicht mehr im VA - Virtual Architecture-Katalog zur Verfügung stehen. Sind Datenbanken angemeldet, wird deren Inhalt im Prinzip mit den normalen Einträgen des Kataloges gemischt. Für Ordner erkennen Sie übrigens, ob es ein Datenbank- oder ein Dateisystem-Ordner ist – indem Sie das kleine Icon in der linken unteren Ecke der Ordnersymbole des Katalogs beachten. Für Ordner, die sich genau so auf Ihrer Festplatte bzw. CD befinden, erscheint ein gelber Reiter

Fig 7.3

für „Ordner“ aus Datenbanken erscheint ein gelber Plattenstapel.

Fig 7.4

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7.2.1 Vorteile beim Verwenden von Datenbanken

Anfangs entsprach im Prinzip jede verwendete Textur, jedes Objekt oder auch jedes Material einer oder sogar zwei Dateien auf Ihrer Festplatte. Es ist nun im Prinzip möglich, mit genau einer einzigen Datei (einer Access-kompatiblen Datenbank) auszukommen. In dieser Datei werden dann sämtliche Informationen aller Objekte, Texturen und Materialien verwendet.

Dabei werden übrigens Objekte in einer komprimierten Form, die ähnlich dem o2c-Format ist, gespeichert. Texturen werden gleich mit vorgenerierten Größen (Mipmaps) gespeichert. Auf diese Weise ist einerseits die Datenbank sehr viel kompakter als die Summe ihrer Teile, andererseits ist das Laden von Texturen drastisch schneller.

Außerdem bieten Datenbanken einen entscheidenden Vorteil gegenüber normalen Dateien: sie können auf Datenbanken bestimmte Suchbefehle absetzen.

7.2.2 Verwenden von Filtern im Katalog

Haben Sie mindestens eine Datenbank für den VA - Virtual Architecture-Katalog registriert, erscheint eine zusätzliche Schaltfläche  in der Symbolleiste des Katalogs. Außerdem ist das Menü Ansicht durch die beiden Menüeinträge Filter anwenden und Filter definieren... erweitert.

Mit Hilfe des Menüpunktes Filter definieren... können Sie einen Filter definieren, der anschließend auf die Objekte, Texturen und Materialien in Ihrem Katalog angewendet werden kann. Bei Auswahl von Filter definieren... erscheint folgende Dialogbox:

Fig 7.5 Filter 

Im Bereich der Dialogbox sehen Sie die möglichen, zur Verfügung stehenden Filter. Je nach installierten Zusatzkomponenten des VA - Virtual Architecture-Kataloges können hier verschiedene Einstellungen stehen. Es sind aber mindestens die beiden Einträge Abmessungen und Eigenschaften verfügbar. Klicken Sie im linken

Bereich auf der Ordner Abmessungen, können Sie im rechten Bereich im Register Abmessungen die minimalen und maximalen Abmessungen der auszufilternden Objekte getrennt nach Länge, Breite und Höhe eingeben. Lassen Sie eines der Eingabefelder frei, wird der entsprechende Wert nicht berücksichtigt.

Klicken Sie im linken Bereich auf den Ordner Eigenschaften, erscheint ein Eigenschaften - Register auf der rechten Seite. In ihm können Sie im Feld Bezeichnung ein Suchmuster eingeben, nachdem Objekte ausgefiltert werden sollen. Wie dieses Suchmuster zu definieren ist, ist im Bereich So wird’s gemacht näher erläutert. Wenn Sie die Filter definieren - Dialogbox mit OK bestätigen, wird automatisch der Filter eingeschaltet und der Katalog klappt automatisch den ersten Unterordner auf, in dem sich das erste Objekt befindet, das durch diesen Filter „gefallen“ ist.

Wenn Sie mit der oben beschriebenen Dialogbox einen Filter definiert haben, können Sie mit Hilfe der Schaltfläche  im Katalog diesen Filter einschalten. Es werden dann von den Objekten, Texturen und Materialien, die in den Datenbanken gespeichert werden, nur noch die angezeigt, die durch den Filter „rutschen“. Dies ist speziell dann interessant, wenn Sie in Zukunft Zusatzdatenbanken erwerben, die spezielle Einsatzgebiete von VA - Virtual Architecture abdecken (z. B. Badplanung) und gezielt nach Informationen im Katalog suchen wollen. Ist die Schaltfläche  nicht heruntergedrückt, ist der Filter ausgeschaltet und Sie sehen wieder alle Objekte, Texturen und Materialien der Datenbanken.

7.2.3 Zusatzmodule für Datenbanken

Die Datenbankfunktionalität des VA - Virtual Architecture-Explorers ist im Prinzip durch Dritthersteller erweiterbar. So können z. B. im Katalog parametrisierte Objekte abgelegt werden, die dann bei Bedarf (sprich Drag & Drop eines solchen Objektes in die Planung) neu erzeugt werden. Solche Zusatzmodule werden voraussichtlich beim Setup der Zusatzmodule automatisch für VA - Virtual Architecture registriert. Welche Erweiterungsmodule definiert und aktiviert sind, können Sie mit Hilfe der Optionen-Dialogbox Datenbankmanager einstellen. Wählen Sie hierfür im Menü Ansicht des Kataloges den Menüpunkt geladene Komponenten....

Fig 7.6 Datenbankmanager

Im linken Teil dieser Dialogbox finden Sie die angemeldeten und verwendeten Datenbanken, im rechten die angemeldeten und verwendeten Erweiterungsmodule. Dabei sind die verwendeten Datenbanken bzw. Erweiterungsmodule mit einem Häkchen gekennzeichnet.

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7.2.4 Beschreibbare Datenbank

Die Datenbankfunktionalität des Kataloges ist so ausgerichtet, dass die verwendeten Datenbanken nur lesbar sein brauchen (weil sie z.B. auf einer CD vorliegen). Trotzdem ist es u.U. nötig, einige Informationen in Datenbanken zu speichern. Aus diesem Grund wird bei der Installation von VA - Virtual Architecture immer eine Datenbank mit installiert, in der alle zu beschreibenden Informationen des Katalogs gespeichert werden.

Hier sind z. B. die Gruppen enthalten, die Sie per Drag & Drop in eine Datenbank-Objekt-Liste ziehen können. Sollte vor der Registrierung der ersten Objekt-, Textur- und Materialdatenbank diese beschreibbare Datenbank nicht registriert sein (was ein Setup-Fehler wäre), bemerkt VA - Virtual Architecture dies und Sie können in einer separaten Dialogbox diese Datenbank angeben.

Fig 7.7 Beschreibbare Datenbank

7.3 BEREICHE DES OBJEKT-, TEXTUR- UND MATERIALKATALOGES

7.3.1 Titelleiste

Hier wird der Name der Anwendung (Katalog) angegeben. Die Titelleiste beinhaltet außerdem die unter Windows üblichen Felder

zum Minimieren,

Maximieren und Schließen.

7.3.2 Menüzeile

In der Menüzeile befinden sich die Menüs Katalog, Ansicht und Hilfe.

·       Katalog ermöglicht die Auswahl der einzelnen Verzeichniskataloge für Objekte/Möbel, Texturen, Materialien, Geladene Texturen, Türen, Fenster und Dachfenster um diese anschließend in den Katalog zu laden. Ist mindestens eine Datenbank registriert, stehen in diesem Menü zusätzlich die Menüpunkte Gruppen und Bewegungen zur Verfügung.

·       Der Punkt Ansicht steht zum Ein- und Ausschalten der Symbolleiste sowie der Detailliste zur Verfügung. Mit letzterer erhalten Sie nähere Angaben zu den Objekten oder Texturen wie z. B. Hersteller, Artikelnummer, Preis und Dateinamen der Objekte. Ist mindestens eine Datenbank registriert, werden außerdem die Menüpunkte Geladene Komponenten... , Filter anwenden und Filter definieren... angezeigt.

7.3.3 Symbolleiste

Ist die Symbolleiste eingeschaltet, führen Sie die Befehle aus der Menüzeile direkt durch Anklicken mit der linken Maustaste aus. Wie auch das Menü ist die Symbolleiste durch einige Symbole erweitert, wenn mindestens eine Datenbank angemeldet ist.

7.3.4 Strukturbereich

In der linken Spalte des Objekt-, Textur- und Materialkatalog befindet sich unter der Menüzeile der Strukturbereich mit den von VA - Virtual Architecture verwendeten Verzeichnisstrukturen, in denen die Kataloge der Objekte, Texturen oder Materialien organisiert sind.

Anmerkung: Wenn Sie den Katalog das erste Mal – nachdem Sie VA - Virtual Architecture gestartet haben – sehen, ist der Strukturbereich „minimiert“. Sie sehen also so gut wie nichts von ihm. Um ihn zu vergrößern, verschieben Sie den schmalen Balken neben der Symbolleiste nach rechts, indem Sie bei gedrückter linker Maustaste seine Position neu bestimmen. Auf diese Art und Weise können Sie übrigens immer das Verhältnis zwischen Strukturbereich und Inhaltsbereich selbst bestimmen.

Als oberste Ebene enthält der Strukturbereich immer die beiden Einträge Dateisystem und Arbeitsplatz. Unter Dateisystem „verstecken“ sich alle Objekte, Texturen und Materialien, die Sie über die Optionen-Dialogbox Feste Programmeinstellungen in deren Pfadbereichen eingetragen haben. Ist mindestens eine Datenbank registriert, enthält der Strukturbereich einen weiteren Eintrag: Datenbankobjekte (bzw. -texturen und -materialien).

Fig 7.8 Datenbankobjekte

Für Ordner, die in Datenbanken gespeichert sind, erscheint vor dem Plattenstapelsymbol ein blauer Pfeil. Klicken Sie auf diesen, werden alle Objekte (bzw. Texturen, Materialien), die in Unterordnern gespeichert sind, auf einmal im Listenbereich des Kataloges dargestellt.

Diese Funktion macht insbesondere im Zusammenhang mit Filtern Sinn: Sie definieren einen Filter und klicken anschließend auf den blauen Pfeil in der obersten Hierarchie-Ebene und rechts erscheinen alle Objekte, die durch den Filter „gefallen“ sind.

Mit der Schaltfläche  gehen Sie in den nächsten übergeordneten Ordner der Verzeichnis Struktur zurück.
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7.3.5 Inhaltsbereich

In der rechten Spalte befindet sich der Inhaltsbereich, der die Inhalte der aktuellen Textur- und Objektordner anzeigt. Alle Einstellungen der Größe des Objekt-, Textur- und Materialkataloges übernimmt VA - Virtual Architecture automatisch beim Beenden des Programms, so dass der Katalog beim Neustart wieder an der gleichen Stelle erscheint und Sie ihn nicht jedes Mal neu platzieren müssen. Sie haben die Möglichkeit, Objektgruppen, wie z. B. ein komplettes Esszimmer, als eine selbst definierte Gruppe im Objekt-, Textur- und Materialkatalog abzulegen, um sich dadurch eigene Möbelkataloge zu definieren.

7.4 OBJEKTE IM KATALOG

In VA - Virtual Architecture verfügen Sie über ein sehr großes Lager von Einrichtungsgegenständen. Dies sind mehr als 1.000 Objekte wie z.B. Möbel für Bad, Küche und Wohnzimmer. Um diese Anzahl verwalten zu können, sind sie im Verzeichnis Objekte des Objekt-, Textur- und Materialkataloges zusammengefasst und organisiert. Dieses Verzeichnis besteht aus mehreren Unterverzeichnissen, den Objektkatalogen (z.B. Bad, Küche, Wohnzimmer usw.), in welchen sich wiederum Kataloge oder Einzelobjekte (z.B. Schränke, Tische, Stühle) befinden.

Diese Objektkataloge und Einzelobjekte werden im Inhaltsbereich des Katalogs durch eine grafische Darstellung illustriert, um sofort eine optische Vorstellung der zu platzierenden Gegenstände zu erhalten. Kataloge erscheinen mit gelb­farbenem Hintergrund, Objekte - also die Dinge, die Sie platzieren können - mit grauem Hintergrund.

7.4.1 Objekte laden

Durch Klicken mit der linken Maustaste auf das Verzeichnis Objekte zeigt der Strukturbereich des Kataloges alle Unterverzeichnisse an, wie z. B. Diele, Bad, Büro usw. und lädt diese in den Inhaltsbereich. Im Strukturbereich öffnen Sie die Unterverzeichnisse durch Anklicken mit der linken Maustaste, während Sie im Inhaltsbereich des Katalogs diese Ordner durch Doppelklicken öffnen.

Sind weitere Unterverzeichnisse (z.B. bei Büro die Ordner Schreibtisch, Stuhl, Schrank usw.) vorhanden, öffnen Sie diese, damit der Katalog die Einzelobjekte dieses Ordners darstellt. Beinhaltet ein Unterverzeichnis eine größere Anzahl von Einzelobjekten, erscheint eine Dialogbox, in welcher der aktuelle Ladezustand angezeigt und laufend aktualisiert wird.

Um nicht alle Einzelobjekte zu laden, verkürzen Sie durch Klicken auf Abbrechen den Ladevorgang. Der Inhaltsbereich des Katalogs zeigt nur die bereits geladenen Objekte an. Mit der Schaltfläche  gehen Sie in den nächsten übergeordneten Ordner der Verzeichnisstruktur zurück. Durch Klicken auf die Schaltfläche  oder über die Menüzeile, in der Sie den Befehl Objekte anwählen, wechseln Sie in den zuletzt verwendeten Objektordner. Über die Schaltfläche  Details zeigt der Katalog die Objektordner sowie die Einzelobjekte als kleine Vorschaufenster im Inhaltsbereich an. Sie erhalten weitere Informationen zu den Einzelobjekten über Hersteller, Artikelnummer, Preis und Dateiname.

Die aktuelle Version von VA - Virtual Architecture beinhaltet keine herstellerspezifischen Objekte, sondern „Phantasiemöbel“. Dementsprechend sind die Angaben zu Hersteller, Artikelnummer und Preis „Unbekannt“. Bei herstellerspezifischen Erweiterungsmodulen zu VA - Virtual Architecture werden die entsprechenden Angaben mit realen Werten gefüllt sein.

7.4.2 Objekte auswählen

Ein Einzelobjekt des im Inhaltsbereich geöffneten Ordners wird durch Anklicken mit der linken Maustaste selektiert. Dieses Objekt wird farbig von den anderen Objekten dieses Ordners hervorgehoben.

Genau so, wie Texturen aus dem Katalog in Ihrer Ansicht mittels Drag und Drop gezogen werden können, können Sie auch Objekte mittels Drag und Drop in eine Ansicht von VA - Virtual Architecture ziehen. Wie Sie dann in der Ansicht genau platziert werden, ist im Abschnitt Objekte und Gruppen platzieren beschrieben.

Über diese Funktionen hinaus haben Sie in VA - Virtual Architecture auch noch die Möglichkeit, immer wiederkehrende Objektgruppierungen selbst zu definieren und zusammenzustellen. So können Sie z.B. ein Esszimmer, bestehend aus sechs Stühlen, einem ovalen Tisch mit Tischdekor und einer passenden Deckenlampe, als eine Objektgruppe Esszimmer definieren und im Katalog mittels Drag und Drop speichern. Hierbei vertauschen sich „Quelle“ und „Ziel“: Die aktuelle Ansicht ist die Quelle der Gruppe – der Katalog das Ziel.

Das Laden solcher Objektgruppen mit dem Katalog erfolgt analog zu dem der Einzelobjekte.

7.4.3 Die Dialogbox „Objekt

Fig 7.9 Objekt

Diese Dialogbox erhalten Sie durch Doppelklicken auf ein Objekt im Inhaltsbereich des Kataloges. Die Dialogbox besteht mindestens aus den beiden Registern Vorschau und Daten. Existiert im gleichen Verzeichnis wie das des Objekts eine Datei mit demselben Dateinamen wie das Objekt, allerdings mit der Endung .TXT für Textdateien oder .RTF für formatierte Textdateien (Rich Text Format), so erscheint zusätzlich (wie im abgebildeten Beispiel) ein drittes Register Informationen.

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7.4.3.1 Das Register „Vorschau“

In diesem Register befindet sich das Vorschaufenster, in dem Sie das gewählte Objekt nach Belieben von allen Seiten, vergrößert oder verkleinert, betrachten können. Handelt es sich bei dem Objekt um ein animiertes Objekt, wird zusätzlich unterhalb des Vorschaufensters ein Schieberegler dargestellt, mit dem Sie den „Zeitpunkt“ der Darstellung verändern können. Die „Play“- und „Stop“-Tasten neben dem Schieber ermöglichen es Ihnen, die Animation automatisch in der Vorschau ablaufen zu lassen.

7.4.3.2 Das Register „Daten“

Fig 7.10 Daten

In diesem Register können Angaben über Hersteller, Bestellnummer und Preis des aktuellen Objektes eingetragen werden, um z. B. Bestelllisten oder Preislisten der platzierten Einrichtungsgegenstände eines Projektes zu erstellen (und diese mit einer Programmerweiterung über die ActiveX -Schnittstelle auszuwerten).

Hinweis: Das Register Daten entfällt für Datenbank-Objekte. Hier ist ggf. durch geladene Zusatzkomponenten eine komplett andere Funktionalität zu finden. Nähere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte dem Handbuch der installierten Zusatzkomponenten.

7.4.3.3 Das Register „Informationen“

Fig 7.11 Informationen

Existiert im gleichen Verzeichnis wie das des Objekts eine Datei mit demselben Dateinamen wie das Objekt, allerdings mit der Endung .TXT für Textdateien oder .RTF für formatierte Textdateien (Rich Text Format), so erscheint zusätzlich das Register Informationen. In ihr wird der Inhalt der Textdatei ausgegeben.

7.5 GRUPPEN IM KATALOG

Sie können Gruppen  einerseits aus dem Katalog in die Planung und anderseits aus der Planung in den Katalog ziehen. Je nachdem, ob Sie bei diesen Aktionen einen aufgeklappten Datenbank-Ordner oder einen Datei-Ordner sehen, ist das Verhalten etwas unterschiedlich.

7.5.1 Gruppen lesen / schreiben aus Datei-Ordnern

Hier bewirkt das Ablegen in einen Ordner des Katalogs, dass im entsprechenden Ordner Ihres Rechners eine Datei mit der Endung .GRP geschrieben wird. Diese Gruppen werden dann genau in dem Ordner, in dem Sie sie per Drag & Drop „fallen“ gelassen haben, angezeigt und können auf umgekehrten Weg wieder in die Planung gezogen werden.

7.5.2 Gruppen lesen / schreiben aus Datenbank-Ordnern

Hier bewirkt das Ablegen einer Gruppe aus der Planung mittels Drag & Drop, dass die Gruppe in eine beschreibbare Datenbank geschrieben wird. Diese Datenbank existiert immer – ggf. parallel zu den registrierten Datenbanken (die nicht beschreibbar sein müssen und nicht sein können, da sie u.U. auf CD vorliegen). Sie wird bei der Installation von VA - Virtual Architecture automatisch erzeugt.

Solche Gruppen werden im Gegensatz zu den Gruppen, die im Dateisystem gespeichert werden, nicht in die normale Objekthierarchie eingeordnet sondern in einem „Ordner“ gesammelt. Diesen „Ordner“ erreichen Sie, wenn Sie im Katalog auf  klicken.

Hinweis: Die Schaltfläche  erscheint nicht, wenn nicht mindestens eine Datenbank angemeldet ist.

Direktlinks zu den einzelnen Kapiteln: Kapitel 1: 1, 2, 3; Kapitel 2: 1, 2, 3, 4, 5, 6; Kapitel 3: 1, 2, 3, 4; Kapitel 4: 1, 2; Kapitel 5: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14; Kapitel 6: 1, 2, 3, 4, 5, 6; Kapitel 7: 1, 2; Kapitel 8: 1; Kapitel 9: 1, 2, 3; Kapitel 10: 1; Kapitel 11: 1; Kapitel 12: 1, 2; Glossar; Kapitel 13: VA -Tools; Glossar

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