Kapitel 5 (Teil 2)

5.5 Schraffur

5.6 Wand verschieben

5.7 Wand löschen

5.8 Die Dialogbox „ Wand“

5.8.1 Der Bereich „Wandtyp“

5.8.2 Der Bereich „Abmessungen“

5.8.3 Der Bereich „Oberfläche“

5.8.4 Der Bereich „2D-Darstellung“

5.8.5 Der Bereich „Materialeigenschaften“

5.8.6 Das Kontrollfeld „Unsichtbar“

5.9 Kreisbogenwand

5.9.1 Prinzip der Kreisbogenwandeingabe

5.9.2 Eingabevarianten für kreisbogenförmige Wände

 

5.5 Schraffur

Durch Anklicken dieser Schaltfläche  in der oberen horizontalen Symbolleiste können Sie die Darstellung der Wandschraffur ein- bzw. ausschalten. Über die Dialogbox Wand können Sie im Bereich 2D-Darstellung Farbe und Muster der Wandschraffur festlegen.

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5.6 Wand verschieben

Zum Verschieben einer Wand, ob als Ganzes oder nur der Wandenden, muss die gewünschte Wand markiert werden. Dies geschieht durch Aktivieren des Selektionsmodus mit  und nochmaliges Anklicken der Wand.

Wenn Sie eine Wand selektieren, wird einerseits die gesamte Wand rot markiert und andererseits die Wandseite, in deren Nähe sie geklickt haben, mit einem dicken roten Strich versehen. Wenn Sie anschließend doppelt klicken, können Sie gezielt die Eigenschaften dieser markierten Wandseite verändern.

Zum Verschieben der ganzen Wand klicken Sie diese an, lassen die linke Maustaste gedrückt und verschieben die Wand durch Bewegen der Maus. Wenn sich die Wand an der gewünschten Stelle befindet, lassen Sie die Maustaste los. Zum Verschieben eines Wandendes (Verlängern bzw. Verkürzen der Wand) drücken Sie zusätzlich die Shift-Taste beim Anklicken des Wandendes. Mit der gedrückt gehaltenen Maustaste können Sie nun das Wandende beliebig verlängern oder verkürzen und in der gewünschten Position die Maustaste loslassen.

Wenn Sie eine Wand verschieben und das Fangen eingeschaltet ist, wird der Eckpunkt der Wand als Fangpunkt verwendet, der der Maus beim Verschieben der Wand am nächsten war. Wenn Sie z.B. in die Nähe der linken oberen Ecke der Wand geklickt haben, verschieben Sie im Prinzip die gesamte Wand und können die Position der linken oberen Ecke mittels Fangen neu bestimmen. Möchten sie einen anderen der vier Eckpunkte der Wand als Fangpunkt verwenden, können Sie dies durch gleichzeitiges Eingeben von Ctrl+W bzw. Strg+W erreichen. Es werden dann der Reihe nach die anderen Eckpunkte der Wand als Fangpunkte verwendet. Welcher der vier Eckpunkte dies ist, sehen Sie wie üblich durch eine kleine rote Markierung.

Wenn sie beim Starten des Verschiebens einer Wand die Ctrl- bzw. Strg-Taste gedrückt haben, ist das Verhalten unterschiedlich zum freien Verschieben ohne gedrückte Ctrl- bzw. Strg-Taste. Wenn Sie in die Nähe eines freien Kopfendes einer Wand geklickt haben, so können Sie dann dieses Kopfende verschieben; d.h., Sie können die Wand in der Länge verändern. Hierbei bedeutet freies Kopfende, dass das Kopfende nicht an eine andere Wand angebaut sein darf.

Ist die Wand zwischen zwei anderen Wänden konstruiert (im Prinzip wie der Querstrich beim Buchstaben H), können Sie die Wand innerhalb der beiden gegebenen Wände verschieben. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese beiden Wände parallel sind. Wenn sie nicht parallel sind, wird die Länge der zu verschiebenden Wand automatisch angepasst (das entspricht dem Verschieben eines Querstriches in einem A). Schließlich können sie die Wand noch um ein Ende drehen, wenn das andere Ende der Wand noch mit keiner anderen Wand verbunden ist. Hierfür klicken Sie bei gedrückter Ctrl- bzw. Strg-Taste in der Nähe des freien Kopfendes. Diesmal allerdings nicht mit der linken, sondern mit der rechten Maustaste. Anschließend können Sie beim Verschieben (mit gedrückter rechter Maustaste) die Wand um das andere Ende drehen, ohne die Länge zu verändern. Wollen Sie auch noch die Länge beim Drehen verändern, drücken Sie gleichzeitig zur rechten Taste die linke Maustaste herunter. (Sollte Ihnen diese letzte Eingabemöglichkeit zu kompliziert erscheinen – Sie müssen schließlich Ctrl, die linke und die rechte Maustaste gleichzeitig drücken – löschen Sie die Wand einfach und konstruieren sie neu.)

5.7 Wand löschen

Sie markieren die gewünschte Wand durch Aktivieren des Selektionsmodus  mit der linken Maustaste und anschließendem Anklicken der Wand. Das markierte Objekt wird am Bildschirm rot dargestellt. Beim Betätigen der Entf-Taste wird das markierte Objekt gelöscht.

Wollen Sie alle Wände in der Darstellung löschen, können Sie dies über den Befehl Bearbeiten – Löschen aller – Wände erreichen.

5.8 Die Dialogbox „ Wand“

Die Dialogbox Wand erhalten Sie wie alle Dialogboxen zu Elementen im Konstruktionsmodus entweder durch Doppelklicken auf eine Wand, durch Rechtsklicken auf die Wand-Schaltfläche  oder über das Menü Optionen – Wände.... Sie bezieht sich dann auf alle Wandflächen einer Wand.

Wenn Sie die Dialogbox zu den Wänden für eine bereits konstruierte Wand erhalten, ist die Funktion der Dialogbox modifiziert, da es sich um eine konkrete Wand handelt. Beim Doppelklicken können Sie nicht nur eine Wand, sondern sogar eine Wandfläche auswählen. Diese Wandfläche wird dick rot markiert.

Auf diese Weise geben Sie für neu zu konstruierende Wände z.B. das Material aller Wandflächen vor – bei konstruierten Wänden können Sie gezielt das Material einer Wandfläche verändern.

Die folgende Abbildung zeigt das Dialogfenster Wand mit dem Bereich 2D-Darstellung, den Sie nur in der VA - Virtual Architecture prof.-Version erhalten. In diesem Bereich legen Sie für eine selektierte Wand die Farbe der Wandstriche sowie die Musterfarbe und das Füllmuster der Wand fest.

Fig 5.8 Wand

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5.8.1 Der Bereich „Wandtyp“

Hier wird der Text zu der von Ihnen gewählten Wandart angezeigt. Ändern Sie mit dieser Dialogbox eine schon vorhandene Wand, wird Ihnen zusätzlich die Schaltfläche der Wandart als Variantenschalter dargestellt.

Der Wandtyp lässt sich in diesem Fall in der Dialogbox verändern, wenn Sie die Schaltfläche anklicken, den Cursor bei gedrückter linker Maustaste auf den gewünschten Wandtyp bewegen und die Maustaste dort loslassen.

5.8.2 Der Bereich „Abmessungen“

5.8.2.1 Die Option „Dicke“

In diesem Bereich kann die Wanddicke eingegeben bzw. nachträglich verändert werden.

5.8.2.2 Die Option „Länge“

Die Eingabe der Wandlänge vor dem Einbau einer Wand ist nicht möglich und deshalb ist in diesem Fall das Optionsfeld grau hinterlegt. Die Länge einer Wand lässt sich nur nachträglich bei mindestens einem freien Wandende eingeben. Eine einzelne Wand verlängert bzw. verkürzt sich in beide Richtungen, eine am Kopfende verbundene Wand nur in der freien Richtung.

Die Schaltfläche Startwerte setzen setzt die Dicke der Wand auf ihren ursprünglich definierten Wert zurück.

5.8.2.3 Der Unterbereich „Änderung der Wanddicke bezogen auf

Haben Sie im Eingabefeld Dicke die Dicke der Wand verändert, können Sie in diesem Bereich auswählen, welche der Wandseiten oder ob die Wandachse ihre Position bei der Dickenänderung beibehalten soll.

Wählen Sie selektierte Wandseite, wird die Wandseite unverändert bleiben, die Sie beim Selektieren der Wand angeklickt haben – die also dick rot gezeichnet ist. Wählen Sie Wandachse, werden beide Wandseiten relativ zur Wandachse

um die halbe Dickenänderung verschoben. Wählen Sie gegenüberliegende Wandseite, wird die in der Ansicht nicht rot markierte Wandseite ihre Position beibehalten.

5.8.3 Der Bereich „Oberfläche“

Der Bereich Oberfläche entspricht bis auf das Kontrollfeld von der unteren Wand übernehmen dem Standardbereich für die Definition von Farben und Texturen von Konstruktionselementen. Über das Kontrollfeld von der unteren Wand übernehmen steuern Sie die Übernahme von Wandeigenschaften für Wände neuer Geschosse. Ist es markiert, werden für Wände automatisch die Textur- und Materialeigenschaften der im darunterliegenden Geschoß befindlichen Wand verwendet.

5.8.4 Der Bereich „2D-Darstellung“

In diesem Bereich legen Sie für eine selektierte Wand die Farbe der Wandstriche sowie die Musterfarbe und das Füllmuster der Wand fest. Auf diese Weise können Sie innerhalb Ihrer Planung z.B. solche Wände kennzeichnen, die abgerissen oder neu konstruiert werden sollen.

Wandstriche können immer nur einzeln koloriert werden. Welchen der vier Wandstriche Sie farblich hervorheben, hängt davon ab, welche Wandseite beim Doppelklicken auf die Wand selektiert wurde. Hatten Sie z.B. den äußeren Wandstrich markiert, können Sie für diesen über die Schaltfläche definieren... im Bereich Strichfarbe eine Farbe auswählen.

Die im Bereich Musterfarbe definierte farbliche Hervorhebung gilt ebenso für die gesamte selektierte Wand, wie das über die Auswahlliste bestimmte Füllmuster.

Hinweis: Legen Sie die Strichfarbe in der Dialogbox fest, durch Rechtsklick auf die Schaltfläche in der vertikalen Symbolleiste, gilt diese beim Konstruieren von neuen Wänden für alle Wandseiten.

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5.8.5 Der Bereich „Materialeigenschaften“

Dieser Bereich entspricht dem Standardbereich zur Definition von nicht darstellungs- beeinflussenden Materialeigenschaften für Konstruktionselemente. Diese können für die Wandseite (das, was „verputzt“ werden kann) und die Wand (das, was „gemauert“ wird) getrennt angegeben werden.

5.8.6 Das Kontrollfeld „Unsichtbar“

Mit dem letzten Kontrollfeld der Dialogbox in Draufsicht / perspektivischer Ansicht unsichtbar steuern Sie die Sichtbarkeit einer Wandfläche oder Wand. Diese Eigenschaft ist bei der Begehung von Projekten von Vorteil. Sie können dann in Räume wie in eine Puppenstube hineinsehen.

5.9 Kreisbogenwand

Sie auch kreisbogenförmige Wände  generieren, dabei wird ein Kreisbogen oder auch ein Vollkreis aus einzelnen, geraden Wänden zusammengesetzt, die dann in der Summe den Eindruck erwecken, sie wären eine runde Wand. Nach dem Konstruieren von Kreisbogenwänden können Sie die erzeugten Segmente bearbeiten, als hätten Sie  einzelne Wände eingegeben.

Sie werden  im Allgemeinen verwenden, nachdem Sie das „Drumherum“ der Wände eingegeben haben, um z.B. Raumecken abzurunden oder auch kreisbogenförmige Ausbuchtungen (z.B. für ein Treppenhaus oder einen Erker) in Ihre Planung einzufügen. Klicken Sie auf , erscheinen in der „Wie-Leiste“ die möglichen Eingabearten von kreisbogenförmigen Wänden.

Außer der Möglichkeit, Bögen einzugeben, können Sie auch mit Hilfe der Schaltflächen  und  runde Räume generieren.

5.9.1 Prinzip der Kreisbogenwandeingabe

Wenn Sie eine Kreisbogenwand eingeben, erkennt VA - Virtual Architecture für die Eingabevarianten ,  und , ob Sie den Anfang bzw. das Ende eines Kreisbogens innerhalb oder am Ende von existierenden Wänden eingeben. In anderen Bereichen Ihrer Planung ist die Eingabe zumindest mit den drei  vorherigen Schaltflächen nicht möglich.

Für den Anfang der Kreisbogenwand wird automatisch die Richtung der Wand, in der sie beginnt, verwendet, um den Austrittswinkel des Kreisbogens zu bestimmen. Die Kreisbogenwand kommt „gerade“ aus der Wand heraus. Außerdem werden sowohl die Dicke als auch die Art der Wand übernommen. Für die Eingabeart gilt für die Richtung am Ende des Kreisbogens bezogen auf die zweite Wand das gleiche wie für den Anfang bezogen auf die erste Wand.

Je nach Radius des Kreisbogens werden die Wände, in denen der Kreisbogen beginnt bzw. endet, unter Umständen verkürzt oder auch verlängert, um den gewünschten Radius des Kreisbogen zu erreichen.

Wenn Sie also z.B. einen Kreisbogen in einer existierenden Raumecke eingeben, indem Sie erst in die eine Wand der Raumecke und dann in die andere klicken, werden beide Wände verkürzt und der Kreisbogen zwischen den jetzt verschobenen Enden der Wände eingefügt.

Hinweis: Befinden sich in den Teilen der Wände, die durch Verkürzen entfallen, Türen oder Fenster, werden diese automatisch gelöscht.

Da der Kreisbogen aus den Wänden, an denen er „hängt“, auch seine Anfangs und Endrichtung ermittelt, können Sie auch nicht rechtwinklig aufeinander stehende Wände mit dem eben beschrieben Verfahren abrunden.

Mit Hilfe der entsprechenden Optionendialogbox für Kreisbogenwände können Sie einstellen, dass der „Austrittswinkel“ des Kreisbogens aus der Wand nicht 0 ist (der Kreisbogen sich also nahtlos an die Wand anpasst), sondern Sie können auch andere Winkel – z.B. 90° eingeben. Auf diese Weise erreichen Sie z.B. kreisbogenförmige Ausbuchtungen in Raumecken.

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5.9.2 Eingabevarianten für kreisbogenförmige Wände

Nach Klicken auf                erscheinen in der „Wie-Leiste“ des Konstruktionsmodus die verschiedenen Eingabemöglichkeiten für kreisbogenförmige Wände. Dabei gelten , ,  und  für Kreissegmente,  und                für Vollkreise. Zusammen mit der Optionendialogbox für Kreisbogenwände können Sie so die Eingabemöglichkeiten in weiten Grenzen variieren.

Hinweis: Wenn Sie beim letzten Klick der verschiedenen Eingabearten für Bogenwände die Ctrl- bzw. Strg-Taste gedrückt halten, erscheint die Dialogbox für das nachträgliche numerische Ändern der Werte nicht und die interaktiv gemachten Eingaben werden direkt übernommen.

5.9.2.1 Die Eingabeart Ausrunden

Diese Eingabeart  werden Sie verwenden, wenn Sie eine Kreisbogenwand zwischen zwei existierende Wände ziehen wollen.

Nachdem Sie auf  geklickt haben, müssen Sie insgesamt dreimal in Ihrer Planung klicken: das erste Mal für den Anfang des Kreisbogens in oder am Ende einer existierenden Wand, das zweite Mal für das Ende des Kreisbogens in oder am Ende einer anderen Wand. Nach dem ersten Klick erscheint als Vorschau der Umriss des Kreisbogens. Verschieben Sie nach dem zweiten Klick die Maus, können Sie den Radius des Kreisbogens verändern. Der dritte Klick übernimmt nun diesen Radius in eine Dialogbox, in der Sie diesen noch im entsprechenden Eingabefeld numerisch ändern können.

Hinweis: Möchten Sie eine Kreisbogenwand eingeben, die nur an einer existierenden Wand anfangen, aber im „Freien“ enden soll, verwenden Sie die Eingabearten  oder ; liegen weder Anfang noch Ende des Bogens in einer Wand, verwenden Sie  oder .

Hinweis: Ab dem zweiten Klick können Sie mit Hilfe der Tastenkombination Ctrl+W bzw. Strg+W bestimmen, ob Sie die Eingabe für die Achse des Bogens bzw. die Innen- oder auch Außenseite verwenden möchten.

5.9.2.2 Die Eingabeart Kreisbogenwand

Mit dieser Eingabevariante  erzeugen Sie mit zwei Klicks eine Kreisbogenwand, die tangential aus einer bereits konstruierten Wand heraus kommt. Der Kreisbogen beginnt an der Position, an der Sie das erste Mal klicken und endet an der Position des zweiten Klicks. Die Wand, in der der Kreisbogen beginnt, wird ggf. so verkürzt, dass sie am Beginn des Kreisbogens beginnt. Nach dem zweiten Klick werden sowohl der Radius als auch der Winkel des Bogens in eine Dialogbox übernommen und Sie können beide Werte dort mit Hilfe der entsprechenden Eingabefelder numerisch ändern.

5.9.2.3 Die Eingabeart Kreisbogenwand

Diese Eingabeart  ist  sehr ähnlich. Im Gegensatz zu dieser bestimmen Sie allerdings den Endwinkel des Kreisbogens interaktiv. Hierzu müssen Sie während der Eingabe einmal mehr klicken. Der erste Klick bestimmt den Anfangspunkt des Kreisbogens und muss in oder am Ende einer existierenden Wand liegen. Der zweite Klick definiert das Ende des Kreisbogens. Nach dem zweiten Klick können Sie mit Hilfe der Maus die Richtung am Ende des Kreisbogens einstellen. Ein dritter Klick fixiert diese Richtung und anschließendes Verschieben der Maus verändert den Radius des Bogens. Nach dem anschließenden Klick werden sowohl Radius als auch Austrittswinkel des Bogens in eine Dialogbox übernommen und Sie können beide Werte dort mit Hilfe der entsprechenden Eingabefelder numerisch ändern.

Hinweis: Erreicht der Kreisbogen aufgrund seines zu kleinen Radius nicht den Endpunkt (zweiter Klick während der Eingabe), wird er automatisch durch ein gerades Wandstück verlängert. Auch der 3D Raumplaner unterstützt Kreisbogenwände.

Ab dem ersten Klick können Sie mit Hilfe der Tastenkombination Ctrl+W bzw. Strg+W bestimmen, ob Sie die Eingabe für die Achse des Bogens bzw. die Innen- oder auch Außenseite verwenden möchten.

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5.9.2.4 Die weiteren Eingabearten Kreisbogenwände

Im Gegensatz zu  und  werden Sie  und  verwenden, wenn Sie kreisbogenförmige Wände erzeugen möchten, die nicht an bereits existierende Wände anschließen. Das automatische Bestimmen von Wandtyp und -dicke entfällt bei diesen Eingabearten. Sie können Sie aber mit Hilfe der Optionendialogbox für Kreisbogenwände voreinstellen und in der anschließenden Dialogbox verändern.

Für beide Eingabevarianten müssen Sie dreimal klicken, bevor diese Dialogbox erscheint. Bei beiden Eingabevarianten bestimmen Sie mit dem ersten Klick den Anfang und mit dem zweiten Klick das Ende des Kreisbogens. Im Gegensatz zu , bei dem der dritte Klick einen Punkt bestimmt durch den der Kreisbogen geht, bestimmen Sie mit  nach dem zweiten Klick durch Verschieben der Maus den Radius des Bogens.

Nach dem dritten Klick erscheint eine Dialogbox, in der Sie den Radius, den Typ und die Dicke der Wand in den entsprechenden Eingabefeldern verändern können.

Hinweis: Schon beim ersten Klick können Sie mit Hilfe der Tastenkombination Ctrl+W bzw. Strg+W bestimmen, ob Sie die Eingabe für die Achse des Bogens bzw. die Innen- oder auch Außenseite verwenden möchten.

5.9.2.5 Die Eingabeart Vollkreise

Im Gegensatz zu den anderen vier Eingabearten konstruieren Sie mit  und keine Bögen, sondern Vollkreise, d.h. runde Räume. Dabei verwenden Sie , um beim ersten Klick den Mittelpunkt und beim zweiten Klick den Radius einzustellen und , um einen Kreis zu erzeugen, der durch drei Punkte geht. Nach dem abschließenden Klick erscheint eine Dialogbox, in der Sie den Typ und die Dicke der Wand in den entsprechenden Eingabefeldern verändern können. Für  ist außerdem die Angabe des Radius möglich.

Hinweis: Für  können Sie beim zweiten Klick, für  bei allen drei Klicks mit Hilfe der Tastenkombination Ctrl+W bzw. Strg+W bestimmen, ob Sie die Eingabe für die Achse des Bogens bzw. die Innen- oder auch Außenseite verwenden möchten.

5.9.2.6 Die Dialogbox „Eigenschaften beim Erzeugen runder Wände“

   Fig 5.9 Eigenschaften beim Erzeugen runder Wände

Diese Dialogbox erscheint nach Rechtsklick auf  bzw. Rechtsklick der entsprechenden Schaltflächen der „Wie-Leiste“ , , , ,  und .

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5.9.2.6.1 Der Bereich „Wandeigenschaften“

In diesem Unterbereich legen Sie den Typ und die Dicke der Wände, aus denen der Kreisbogen mit Hilfe der Eingabevarianten , ,  und  erstellt wird, fest.

Hinweis: In der Dialogbox, die bei Abschluss der Eingabe in diesen Varianten erscheint, können Sie beides nachträglich ändern. Bei  und wird immer sowohl der Typ als auch die Dicker der ersten Wand, in die Sie klicken, verwendet.

5.9.2.6.2 Der Bereich „Segmentierung

In diesem Bereich geben Sie ein, wie fein die Segmentierung des Kreisbogens sein soll. Im Eingabefeld Max. Anzahl der Segmente für einen Vollkreis definieren Sie, aus wie vielen einzelnen Wänden ein Vollkreis zusammengesetzt wird.

Geben Sie hier z.B. 32 ein und erzeugen einen Kreisbogen, der 90° überspannt, wird dieser Kreisbogen aus acht Einzelwänden generiert. Je nach Radius des Kreisbogens kann eine Segmentierung von 32 Wänden für einen Vollkreis viel zu hoch sein. Wenn z.B. der Radius lediglich 1 m beträgt, würde ein Kreisbogen von 90° durch Wände angenähert, die etwa 10 cm lang sind. Aus diesem Grund haben Sie mit Hilfe des Eingabefeldes Minimale Länge eines Segmentes die Möglichkeit, diese Länge nach unten hin zu begrenzen. Würde aufgrund von zu kleinen Kreisbogenradien die Segmentlänge kürzer werden als der eingegebene Wert, werden weniger Segmente als im ersten Feld eingegeben, erzeugt.

Die im Bereich Segmentierung gemachten Einstellungen gelten für alle sechs Eingabevarianten.

5.9.2.6.3 Die Bereiche „Startwinkel und „Endwinkel

In diesen Bereichen geben Sie an, mit welchen Winkeln ein Kreisbogen aus der ersten Wand heraus bzw. in eine existierende Wand hineingehen soll. Im Normalfall werden Sie in beiden Bereichen die Alternative Tangential wählen. Wählen Sie aber z.B. für Anfang und Ende Senkrecht und erzeugen eine kreisbogenförmige Wand in einer Raumecke, wird der Kreisbogen einen Winkel von 270° umspannen und die Raumecke „ausbeulen“.

Mit Hilfe der Alternative Frei können Sie auch andere Winkel als 0° und 90° verwenden.

Die im Bereich Startwinkel und Endwinkel gemachten Einstellungen gelten für die Eingabearten  und , wobei sich die für  im Bereich Endwinkel gemachten Eingaben auf die nach dem zweiten Klick eingegebene Richtung beziehen.

5.9.2.6.4 Der Bereich „Standardwerte

In diesem Bereich stellen Sie ein, welche Werte verwendet werden sollen, wenn Sie die Eingaben von , , , ,  und  mit Hilfe der Ctrl- bzw. Strg-Taste vornehmen. Außer dem Radius stellen Sie im Eingabefeld für den Endwinkel ein, welchen Winkel der Kreisbogen überstreicht.

 

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Direktlinks zu den einzelnen Kapiteln: Kapitel 1: 1, 2, 3; Kapitel 2: 1, 2, 3, 4, 5, 6; Kapitel 3: 1, 2, 3, 4; Kapitel 4: 1, 2; Kapitel 5: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14; Kapitel 6: 1, 2, 3, 4, 5, 6; Kapitel 7: 1, 2; Kapitel 8: 1; Kapitel 9: 1, 2, 3; Kapitel 10: 1; Kapitel 11: 1; Kapitel 12: 1, 2; Glossar; Kapitel 13: VA -Tools; Glossar

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