Kapitel 5 (Teil 1)

5.      KONSTRUKTIONSMODUS

5.1 Wandart bestimmen

5.2 Virtuelle Wände

5.2.1 Optionen für Virtuelle Wände

5.2.2 Virtuelle Wände und Räume

5.2.3 Tipps beim Verwenden von virtuellen Wänden

5.3 Wände platzieren

5.3.1 Bezugspunkt der Wand ändern

5.3.2 Mehrere Wände konstruieren

5.3.3 Einzelne Wand konstruieren

5.3.4 Wand senkrecht zu einer Referenzlinie konstruieren

5.3.5 Wand in festem Winkel zu einer Referenzlinie konstruieren

5.3.6 Wand parallel zu einer Referenzlinie konstruieren

5.3.7 Wand parallel in festem Abstand zu einer Referenzlinie

5.3.8 Wand mittig zu zwei Punkten konstruieren

5.4 Tools zum Editieren von Wänden

5.4.1 Wandbearbeitung: Abstand zum Cursor

5.4.2 Aufteilen einer Wand

5.4.3 Aufteilen und Verschieben einer Wand

5.4.4 Ein Wandende verändern

5.4.5 Wand verlängern

5.4.6 Eine Wand trimmen

5.4.7 Zwei Wände wechselseitig trimmen

5.4.8 Wand in gleiche Teile aufteilen

 

4.  KONSTRUKTIONSMODUS

Das Kapitel beschreibt, wie Sie in der Grundrissebene - dem Konstruktionsmodus - mit den Elementen (z.B. Wänden, Fenstern und Türen) arbeiten. Dabei werden die verschiedenen Elemente in der Reihenfolge beschrieben, wie sie in der linken vertikalen Symbolleiste vorkommen.

Grundsätzlich gliedert sich die Beschreibung eines Elementes in folgende Unterpunkte:

·         Allgemeine Beschreibung des Elementes.

·         Eingabearten für das Element.

·         Optionen für das Element.

In der Beschreibung zu den Eingabearten des Elementes finden Sie genaue Erläuterungen zu den Schaltflächen der „Wie-Leiste“. Die Optionen zu einem Element können in mehrfacher Hinsicht verwendet werden:

Sie können ein bereits positioniertes Element durch Doppelklicken in Größe und Aussehen verändern.

durch Rechtsklicken auf eine Elementschaltfläche, also z.B.  können Sie bestimmen, wie Elemente die neu konstruiert werden sollen, aussehen. Sie können natürlich diese neuen Elemente immer noch, wie unter 1. beschrieben, verändern.

die gerade unter 2. beschriebene Möglichkeit bezieht sich nur auf Ihr aktuelles Projekt ab dem Rechtsklicken. Sie können aber auch für alle zukünftigen Projekte Standardeinstellungen vornehmen, die dann ab dieser Standardeinstellung verwendet werden. Starten Sie also z.B. zu einem späteren Zeitpunkt VA - Virtual Architecture neu und verwenden ein Fenster, ohne vorher Änderungen, wie unter 2. beschrieben, vorgenommen zu haben, werden die gespeicherten Standardeinstellungen verwendet.

Sie haben immer genau dann die Möglichkeit, die Standardeinstellungen für ein bestimmtes Element zu definieren bzw. zu verändern, wenn eine Dialogbox zu diesem Element geöffnet ist. Dort finden Sie die Schaltfläche als Standard. Wenn Sie diese Schaltfläche betätigen, werden die gerade in der Dialogbox sichtbaren Einstellungen als Standard verwendet.

Anmerkung: Mit dieser Funktionalität haben Sie die Möglichkeit, VA - Virtual Architecture in weiten Grenzen Ihren individuellen Bedürfnissen anzupassen. Nach der Installation von VA - Virtual Architecture sind bereits einige Standardeinstellungen vorhanden, die aber nicht unbedingt Ihren Bedürfnissen entsprechen müssen. Nach einer ersten Kennenlernphase von VA - Virtual Architecture sollten Sie dies, wie soeben besprochen, nachholen.

Mit Hilfe der Wandfunktion können Sie schnell und problemlos Ihre Grundrisse eingeben. Es ist Ihnen möglich, mit Hilfe einer Dialogbox die Wandoptionen wie Abmessung, Textur und Darstellung nach Wunsch zu verändern. Außerdem können sieben verschiedene Wandtypen als Standard projektübergreifend eingegeben werden. Durch die unterschiedlichen Eingabemöglichkeiten für Wände und zusätzliches Nutzen der Konstruktionshilfen wie Raster, Hilfslinie und Lineal sind Sie in der Lage, in kürzester Zeit maßgenaue Pläne zu erstellen. Achten Sie darauf, dass dabei das Fangraster eingeschaltet ist.

Hinweis: Während Sie die Wand konstruieren, können Sie in der Statuszeile die Länge und die Richtung ablesen. Auch wenn Sie eine bereits konstruierte Wandseite selektieren, werden in der Statuszeile die genaue Länge und der Winkel eingeblendet. Lässt man ein Objekt um denselben Winkel rotieren, kann man dieses präzise an der Wand ausrichten.

5.1 Wandart bestimmen

In der vertikalen Symbolleiste finden Sie die Schaltfläche  für die Wandfunktion. Die Schaltfläche ist ein Variantenschalter, gekennzeichnet durch die schwarze Ecke unten rechts. Durch Anklicken und Schieben der gedrückt gehaltenen linken Maustaste ins Ansichtsfenster erscheint eine Auswahl von Wandtypen. Eine Information zum jeweiligen Typ wird unten links am Bildschirm aufgeblendet. Bewegen Sie den Cursor bei gedrückter linker Maustaste auf den gewünschten Wandtyp und lassen Sie dann die Maustaste los. Der gewählte Wandtyp erscheint nun in der Symbolleiste.

Um die Dialogbox zum Ändern der Werte zu erhalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf  oder gehen über den Menübefehl: Optionen – Wände.... Durch Abspeichern in der Dialogbox als Standard können Sie die von Ihnen häufig benutzten Werte dauerhaft hinterlegen. Ändern Sie bei einem ausgewählten Wandtyp die Werte, ohne sie als Standard abzuspeichern, bleiben diese Werte nur für den jeweiligen Konstruktionsvorgang gültig. Durch Markieren und anschließendes Doppelklicken auf eine Wand können auch nachträglich Änderungen der jeweiligen Wand mit Hilfe der Dialogbox vorgenommen werden.

Haben Sie einen Wandtyp gewählt, zeigt VA - Virtual Architecture in einer zweiten vertikalen Symbolleiste („Wie-Leiste“) eine Auswahl der Einbaumöglichkeiten auf. Beim Anklicken dieser Schaltflächen mit der rechten Maustaste erscheint jeweils eine Dialogbox. Hier können Sie die zu den verschiedenen Eingabemöglichkeiten erforderlichen Zahlenwerte eingeben. Dies sind analog zu den Optionen bei Hilfslinien der Winkel zur Referenzlinie für die Anwahl von  sowie das Teilungsverhältnis für die Anwahl von  . Der Abstand zur Parallele bei  wird mittels einer Dialogbox während des Konstruierens eingegeben.

Wollen Sie einen Einbauvorgang abbrechen, so drücken Sie die Esc-Taste.

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5.2 Virtuelle Wände

VA - Virtual Architecture erkennt automatisch, ob ein Gebiet vollständig von Wänden umschlossen ist und definiert dann für dieses umschlossene Gebiet einen Raum.

Nun ist es aber unter bestimmten Umständen nötig, Räume zu definieren, die nicht allseitig von Wänden umschlossen sind. Speziell für die Berechnungen nach DIN 277 sind solche Angaben notwendig. In ihr sind z.B. Balkone, aber auch Hausdurchfahrten spezielle „Räume“, die Sie in VA - Virtual Architecture prof. mit Hilfe der virtuellen Wände erzeugen können. Das Prinzip ist einfach: Sie konstruieren eine virtuelle Wand wie eine ganz normale Wand. Die Unterschiede: Im Konstruktionsmodus hat die „Wand“ keine Dicke; sie wird als Linie dargestellt; im Designmodus sehen Sie die virtuelle Wand gar nicht, d.h., an dieser Stelle ist u.U. ein „Loch“.

Sie konstruieren eine virtuelle Wand, indem Sie im Variantenschalter  die letzte (rot markierte) Variante wählen. Das Konstruieren von virtuellen Wänden ist identisch mit dem Konstruieren von normalen Wänden. Einzige Ausnahme: Bei der Konstruktionsart  können Sie die numerische Eingabe nicht verwenden. Für die numerische Eingabe von virtuellen Wänden sollten Sie stattdessen die Konstruktionsart „Einzelne Wand“ verwenden.

5.2.1 Optionen für Virtuelle Wände

Klicken Sie im Konstruktionsmodus in der „Was-Leiste“ rechts auf die Wandart „virtuelle Wand“ (die rote Variante) oder doppelt auf eine konstruierte, virtuelle Wand, erscheint folgende Dialogbox:

Fig 5.1 Virtuelle Wand

In ihr können Sie einerseits den Linienstil für die Darstellung im Konstruktionsmodus einstellen, andererseits können Sie bestimmen, ob Sie auf dieser „Wand“ Fenster und/oder Türen platzieren können. Die Angabe der „Dicke“ der virtuellen Wand ist zur Berechnung von Fensterbänken und Türzargen nötig.

5.2.2 Virtuelle Wände und Räume

Entsteht durch das Konstruieren von virtuellen Wänden (ggf. in Kombination mit realen Wänden) ein umschlossenes Gebiet, erkennt VA - Virtual Architecture prof. dies automatisch und es erscheint folgende Dialogbox:

Fig 5.2 Neue Räume

Sie haben nun die Möglichkeit zu entscheiden, ob der entstandene „Raum“ eine Decke haben soll oder nicht. Speziell für Balkone sollten Sie hier Nein wählen. Möchten Sie die Eigenschaft, ob dieser „Raum“ eine Decke hat oder nicht, nachträglich ändern, können Sie dies durch Doppelklicken in den Raum in der dann erscheinenden Dialogbox Raumdaten im Bereich Boden/Decke ändern.

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5.2.3 Tipps beim Verwenden von virtuellen Wänden

Da virtuelle Wände sowohl reale Wände als auch Fußböden und Decken quasi aufschneiden, ist es möglich, für diese aufgeschnittenen Bereiche andere Materialien zu verwenden. So können Sie z.B. in einem Raum mit Hilfe von virtuellen Wänden einen Teil des Raumes abstecken und diesen dann für den Fußboden anders texturieren als den Rest des Fußbodens des eigentlichen Raumes. Gleiches gilt für Wände.

Beachten Sie, dass das Drag & Drop von Texturen auf Fußböden und Decken normalerweise bewirkt, dass der komplette Raum – also auch die Bereiche, die durch virtuelle Wände abgesteckt sind – gleich texturiert wird.

Möchten Sie einen Bereich separat texturieren, gehen Sie genauso vor, wie bei Wänden. Klicken Sie den Bereich doppelt an und wählen Sie in der Dialogbox Raumdaten die Schaltfläche Material…. In der dann erscheinenden Dialogbox können Sie das Material für Fußboden und Decke des Bereiches separat verändern.

Außer dem Abstecken von Materialbereichen können Sie mit virtuellen Wänden versetzte Geschosse „simulieren“.

Hierzu ein Beispiel: Sie möchten ein Haus modellieren, dessen Geschoßniveau für die linke Hälfte um einen Meter gegenüber dem der rechten Hälfte versetzt ist. Modellieren Sie hierfür die linke Hälfte des Hauses als ein Gebäude und die rechte Hälfte als ein zweites Gebäude, wobei Sie als Niveaus die entsprechend versetzten Werte einsetzen. An der Grenzstelle der beiden Gebäude, also dort, wo sich das Niveau ändert, setzen Sie virtuelle Wände ein. Diese haben zur Folge, dass die Räume, die an diese Grenzstelle anstoßen, geschlossen sind, und dass man quasi von einem Raum in den anderen schauen kann.

Soll an der Grenzstelle tatsächlich eine Wand sein, definieren Sie für das eine Gebäude eine Wand, für das andere Gebäude an der gleichen Stelle eine virtuelle Wand. Evtl. noch verbleibende Höhenversprünge können Sie mit Hilfe von Unter- bzw. Überzügen „füllen“.

Tipp: Das Texturieren einzelner Seiten von Ober- und Unterzügen funktioniert genauso wie bei Wänden: im Konstruktionsmodus durch Selektieren der betroffenen Ober/Unterzugseite (per Drag & Drop im Designmodus nicht möglich).

Fig 5.3 Verwenden von virtuellen Wänden

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5.3 Wände platzieren

5.3.1 Bezugspunkt der Wand ändern

Nachdem der Anfangspunkt einer Wand gesetzt ist, markiert ein farbiges Kreuz den aktuellen Bezugspunkt der Wand. Ein Wechsel zwischen der Wandachse und den beiden Längsseiten wird durch gleichzeitiges Drücken von Strg+W erreicht: die ganze Wand wird versetzt.

Sollen nur die Punkte einer Stirnseite der Wand versetzt werden, so drücken Sie Strg+Q für den Wandanfang und Strg+E für das Wandende.

5.3.2 Mehrere Wände konstruieren

Bei diesem Befehl erstellen Sie die Wände als Polygonzug; d.h., der erste Anklickpunkt ist der Anfangspunkt des ersten Wandabschnittes, der zweite Anklickpunkt ist Endpunkt des ersten Wandabschnittes und gleichzeitig Anfangspunkt des zweiten Wandabschnittes usw.

5.3.3 Einzelne Wand konstruieren

Für jede einzelne Wand sind Anfangs- und Endpunkt einzugeben.

5.3.4 Wand senkrecht zu einer Referenzlinie konstruieren

Klicken Sie mit der linken Maustaste eine Wand oder Hilfslinie an, ist dies der Anfangspunkt einer senkrecht zu dieser Referenzlinie liegenden Wand, deren Endpunkt durch den zweiten Eingabepunkt bestimmt wird.

Drücken Sie beim Anklicken des ersten Eingabepunktes gleichzeitig die Shift ­bzw. Umschalt-Taste, stellt VA - Virtual Architecture Ihnen eine Hilfslinie senkrecht zur gewählten Referenzlinie dar. Diese Hilfslinie kann beliebig auf der Referenzlinie (auch darüber hinaus) verschoben werden. Geben Sie den zweiten Eingabepunkt ohne Umschalt-Taste ein, bestimmt dieser den auf der Referenzlinie liegenden Anfangspunkt. Der dritte Eingabepunkt bestimmt den Endpunkt auf der Hilfslinie.

Geben Sie den zweiten Eingabepunkt ebenfalls mit gedrückter Shift-Taste ein, kann hiermit die Lage der Hilfslinie senkrecht zur Referenzlinie fixiert werden. Der dritte und vierte Eingabepunkt bestimmt den Anfangs- und Endpunkt der Wand. Beide liegen auf der Hilfslinie, müssen jedoch keinen Anschluss mehr an die Referenzlinie haben.

5.3.5 Wand in festem Winkel zu einer Referenzlinie konstruieren

Mit diesem Befehl können Sie eine Wand unter einem beliebigen Winkel zu der von Ihnen gewählten Referenzlinie erstellen. Der gewünschte Wert des Winkels kann in der Dialogbox Wandeingabe eingetragen werden.

Die unterschiedlichen Einbaumöglichkeiten mit Hilfe der Shift-Taste funktionieren völlig analog zu dem oben beschriebenen System bei der senkrecht zu erstellenden Wand.

5.3.6 Wand parallel zu einer Referenzlinie konstruieren

Klicken Sie mit der linken Maustaste eine Wand oder Hilfslinie an, erscheint eine Hilfslinie, die sich parallel zu dieser Referenzlinie verschieben lässt. Zweiter und dritter Anklickpunkt bestimmen Anfangs- und Endpunkt auf der Hilfslinie. Wenn die Hilfslinie in einem Abstand zur Referenzlinie fixiert werden soll, drücken Sie beim zweiten Anklicken gleichzeitig die Shift-Taste. Nun ist die Hilfslinie festgelegt und auf ihr wird mit dem dritten und vierten Eingabepunkt der Anfangs- und Endpunkt der Wand bestimmt.

5.3.7 Wand parallel in festem Abstand zu einer Referenzlinie

Mit diesem Befehl können Sie eine Wand parallel zu der von Ihnen gewählten Referenzlinie erstellen. Nach dem zweiten Klick erscheint nun die Dialogbox Abstand paralleler Hilfslinien, in deren Eingabefeld Sie einen Abstand definieren können. Die unterschiedlichen Einbaumöglichkeiten mit Hilfe der Shift-Taste funktionieren analog zu dem oben beschriebenen System bei parallel zu erstellenden Wänden.

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5.3.8 Wand mittig zu zwei Punkten konstruieren

Sie klicken zwei Eingabepunkte an, zwischen denen in einem bestimmten Teilungsverhältnis die Wand senkrecht dazu eingezogen wird. Den Standardwert dieses Teilungsverhältnisses legen Sie in der Dialogbox Wandeingabe fest. Wenn Sie die ersten beiden Eingabepunkte ohne Shift-Taste anklicken, liegt der Anfangspunkt der Wand zwischen diesen beiden Punkten. Der dritte Punkt bestimmt die Länge und Richtung der Wand.

Klicken Sie den zweiten Eingabepunkt mit gedrückter Shift-Taste an, wird in dem eingegebenen Teilungsverhältnis eine Hilfslinie senkrecht zu den Punkten konstruiert, auf der dann die Lage und Länge der Wand mit dem dritten und vierten Punkt bestimmt wird. Diese letzten zwei Eingaben müssen nicht auf der Hilfslinie liegen, sondern können beliebige Punkte im Plan sein. Sie werden von VA - Virtual Architecture senkrecht auf die Hilfslinie projiziert.

5.4 Tools zum Editieren von Wänden

Zum Bearbeiten von bereits konstruierten Wänden stehen Ihnen verschiedene Werkzeuge zur Verfügung, die Sie auf zweierlei Arten erreichen:

1.     Wenn Sie eine Wand selektiert haben, werden in der „Wie-Leiste“ die Schaltflächen , , , , ,  und  für das Bearbeiten der selektierten Wand dargestellt. Klicken auf eine dieser Schaltflächen schaltet für die selektierte Wand das entsprechende Bearbeitungs-Tool ein.

2.     In der „Was-Leiste“ finden Sie als eine der letzten Schaltflächen die Schaltfläche . Klicken Sie auf diese Schaltfläche, werden in der „Wie-Leiste“ ebenfalls die genannten Knöpfe dargestellt. Das Benutzen ist hier aber ein wenig anders, da Sie – nachdem Sie eins dieser Tools selektiert haben – der Reihe nach verschiedene Wände selektieren und dann entsprechend bearbeiten können.

Im Gegensatz zur unter Punkt 1 genannten Variante können Sie also mehrere Wände, und nicht nur die gerade selektierte Wand verändern.

5.4.1 Wandbearbeitung: Abstand zum Cursor

Beim Aufteilen bzw. Verändern einer Wand mit Hilfe der Schaltflächen    und  können sie einen Abstand bestimmen, den der Aufspaltungs- bzw. Verlängerungspunkt vom Cursor haben soll. Ist dieser Abstand ungleich Null, so geben Sie bei der Eingabe des Aufspaltungspunktes diesen nicht direkt ein, sondern einen Punkt, von dem der Aufspaltungspunkt genau die entsprechende Entfernung hat.

Fig 5.4 Wandbearbeitung

Die Dialogbox zum Einstellen des Abstandes erreichen Sie durch Rechtsklick auf die Schaltflächen ,  und

Fig 5.5 Wand auftrennen

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5.4.2 Aufteilen einer Wand

Haben Sie  als Tool der Schaltfläche  gewählt, müssen Sie als erstes die zu teilende Wand markieren. Positionieren Sie hierfür die Maus über die entsprechende Wand – sie wird dann mit einem roten Rahmen markiert. Nacherfolgtem Klick (bzw. direkt auf , in der zweiten vertikalen Symbolleiste für eine bereits selektierte Wand) erscheint eine senkrecht zur Wand ausgedehnte Linie, die als Cursor dient.

Ist der Abstand zum Cursor ungleich Null, erscheint weiterhin innerhalb der Wand eine Linie, die die tatsächliche Position für die Trennung der Wand angibt. Positionieren Sie nun die Maus an die gewünschte Stelle und klicken Sie einmal – die Wand wird in zwei Teile aufgeteilt, wobei evtl. Fenster und Türen, die auf dem Aufspaltungspunkt liegen, gelöscht werden.

5.4.3 Aufteilen und Verschieben einer Wand

Die Funktion der Schaltfläche  entspricht im Wesentlichen der von  , nur können Sie direkt nach dem Aufteilen der Wand das gemeinsame Wandende der beiden neuen Wände interaktiv verschieben. Ein zusätzlicher Klick verankert die beiden Wandenden an der gewünschten Stelle.

Hinweis: Sie können mit Hilfe der Tastenkombination Ctrl+W bzw. Strg+W bestimmen, ob die äußere Spitze, die Wandachse oder die innere Spitze des neu entstehenden Wanddreiecks eingegeben werden soll.

5.4.4 Ein Wandende verändern

Mit Hilfe dieser Schaltfläche  können Sie ein Wandende der Wand verändern, wobei das andere Wandende erhalten bleibt. Welches Wandende verändert wird, erkennen Sie noch vor dem Klick nach der Selektion durch einen roten Kreis, der am entsprechenden Wandende dargestellt wird.

Fig 5.6 Wandende verändern

Wie bei  können Sie auch bei  mit Hilfe von Ctrl+W bzw. Strg+W bestimmen, welcher Punkt des Wandendes neu eingegeben werden soll.

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5.4.5 Wand verlängern

Die Schaltfläche  dient zum Verlängern einer bereits konstruierten Wand; die Selektion des zu verlängernden Endes erfolgt genauso wie bei der Schaltfläche . Im Gegensatz zu dieser Schaltfläche können Sie Richtung der Wand nicht neu bestimmen. Außerdem wird bei dieser Eingabeart der Abstand zum Cursor verwendet.

5.4.6 Eine Wand trimmen

Die Schaltfläche  dient zum Trimmen einer Wand. Die selektierte Wand wird so verlängert, dass das Ende der Wandachse genau auf dem Schnitt mit einer anderen Wandachse – die ebenfalls selektiert werden muss – liegt.

Nachdem Sie die zu verlängernde bzw. zu verkürzende Wand selektiert haben (bei Verwendung von  über  bzw. direkt beim Klicken auf  bei vorab selektierten Wänden), müssen Sie durch einen zweiten Klick die Wand bestimmen, auf deren Wandachse die erste Wand verlängert werden soll.

5.4.7 Zwei Wände wechselseitig trimmen

Die Funktion der Schaltfläche  ist bezüglich der Eingabe identisch mit der von , im Gegensatz dazu werden hier aber beide Wände verlängert bzw. verkürzt.

5.4.8 Wand in gleiche Teile aufteilen

Die Schaltfläche  dient zum Aufteilen einer Wand in n gleiche Teile. Verwenden Sie  als Tool für eine selektierte Wand, brauchen Sie kein weiteres Mal klicken; verwenden Sie als Tool von , erfolgt die Aufteilung direkt nach der Selektion der zu teilenden Wand, Sie müssen also genau einmal klicken. In wie viele Teile die Wand aufgeteilt wird, entscheiden Sie durch Rechtsklick auf die Schaltfläche .

Fig 5.7 Wand  aufteilen

In der erscheinenden Dialogbox geben Sie lediglich die Anzahl der Teile an, die entstehen sollen. VA - Virtual Architecture teilt dann eine Wand so auf, dass die Wandachse der Wand in gleiche Teile aufgeteilt wird. Sie können anschließend z.B. einzelne dieser Wände umtexturieren oder auch löschen.

 

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Direktlinks zu den einzelnen Kapiteln: Kapitel 1: 1, 2, 3; Kapitel 2: 1, 2, 3, 4, 5, 6; Kapitel 3: 1, 2, 3, 4; Kapitel 4: 1, 2; Kapitel 5: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14; Kapitel 6: 1, 2, 3, 4, 5, 6; Kapitel 7: 1, 2; Kapitel 8: 1; Kapitel 9: 1, 2, 3; Kapitel 10: 1; Kapitel 11: 1; Kapitel 12: 1, 2; Glossar; Kapitel 13: VA -Tools; Glossar

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