Kapitel 2 (Teil 5)

NEUE ARCHITEKTURSOFTWARE JETZT KOSTENLOS 30-TAGE TESTEN

30-Tage Testversion downloaden (Weiterleitung zur neuen Webseite)
kostenlose ArCADia-Vollversion inkl. allen BIM-Erweiterungen herunterladen.ArCADia BIM - Building Information Modeling 2D 3D CAD- DEMO DVD>> unverbindlich testen

2.21 ANSICHTEN SPEICHERN

2.21.1 Die Dialogbox „Ansicht/Video speichern“

2.22 ERZEUGEN NEUER ANSICHTEN

2.22.1 Die Dialogbox „Neue Ansicht“

2.23 ZOOMEN

2.23.1 Die Dialogbox „Zoom“

2.24 ARBEITEN MIT GESCHOSSEN

2.24.1 Was zu einem Geschoß gehört

2.24.2 Das erste Geschoß in einem neuen Projekt

 

2.20.1.1 Der Bereich „Ausdruck von“

Legen Sie hier fest, was Sie ausdrucken möchten. Wenn Sie die Option Grundriss wählen, erhalten Sie als Ausdruck immer Ihren Grundriss und dies unabhängig davon, in welcher Ansicht Sie sich befinden.

Die Option Aktuellem Fenster liefert Ihnen einen Ausdruck des derzeit aktiven Fensters. Dabei kann es sich sowohl um Grundrisse als auch um 3D-Darstellungen handeln. Arbeiten Sie mit mehreren Fenstern, sollten Sie vor Ihrem Mausklick auf  unbedingt sicherstellen, dass auch das „richtige“ Fenster aktiv ist.

2.20.1.2 Der Bereich „Farben bei der Grundrissausgabe“

In diesem Bereich können Sie die Farben Ihres Ausdruckes bestimmen. Sie haben dabei die Wahl, ob Sie die farbigen Einstellungen Ihres Grundrisses übernehmen wollen bzw. teilweise oder nur schwarz/weiß ausdrucken. Die Einstellungen Ihrer möglichen Schraffuren und Farben für Räume können Sie in der Dialogbox Raumdaten treffen.

2.20.1.3 Der Bereich „3D-Ausdruck“

Die hier gemachten Einstellungen sind nur für den Ausdruck von 3D-Darstellungen gültig. Die Größe von Grundrissen ergibt sich aus dem von Ihnen gewählten Maßstab.

2.20.1.4 Der Unterbereich „Größe“

Bei der Option wie Fenster entspricht die Größe dem Format Ihres aktiven Fensters. Die nächste Angabe können Sie dazu verwenden, Ihre Ansicht mit der Einstellung 1.00 auf genau eine Seite einzupassen. Sie können natürlich auch über mehrere Seiten drucken. Bitte beachten Sie dabei, dass die Höhe der Grafik automatisch angepasst wird und damit möglicherweise mehrere Seiten ausgegeben werden.

2.20.1.5 Der Unterbereich „Hintergrundfarbe“

Mit der Option wie 3D-Darstellung können Sie wählen, ob Ihr Ausdruck die Hintergrundfarbe des aktuellen Projektfensters enthält oder die Ausgabe in Weiß erfolgen soll.

Die Option weiß senkt einerseits Ihre Druckkosten und führt andererseits aber gerade bei schwarz/weiß - Ausdrucken zu einer verbesserten Ausgabequalität.

2.20.1.6 Der Bereich „Auflösung“

Hier stellen Sie ein, mit welcher Auflösung Ihr Drucker arbeiten soll. Durch die Auswahl einer kleineren Auflösung als der vom Drucker maximal unterstützten, wird der Druckvorgang bei verminderter Qualität beschleunigt.

Allerdings können Sie die Druckqualität bei Wahl einer höheren Auflösung – die Ihr Drucker ggf. nicht unterstützt – natürlich nicht verbessern. Wählen Sie in Zweifelsfällen deshalb besser die Option vom Drucker übernehmen; dann wird die Auflösung automatisch auf die optimale Druckereinstellung und Ausgabequalität ausgerichtet.

ZURÜCK NACH OBEN oder ZURÜCK ZUM KOMPLETTEN INHALTSVERZEICHNIS (Startseite des VA Software Online Handbuches)

2.21 ANSICHTEN SPEICHERN

Sie haben in VA - Virtual Architecture die Möglichkeit, eine Ansicht, d.h. den Inhalt des aktuellen Fensters, als Bitmap oder – bei Grundrissansichten – als Windows - Metafile abzuspeichern. Bitmap-Dateien können während des Speicherns mit Hilfe von bis zu 16-fachem Oversampling und einem Kantenfilter optimiert werden. Sie werden mit Hilfe dieser Funktionalität verblüffend gute Ergebnisse erzielen, die sich hervorragend zu Präsentationszwecken eignen.

Um diesen Leistungsumfang voll ausschöpfen zu können, sollten Sie, bevor Sie eine Ansicht speichern, die im folgenden Abschnitt beschriebenen Einstellungen entsprechend Ihren Vorstellungen anpassen. Haben Sie dies bereits getan, können Sie mit einem einfachen Klick mit der linken Maustaste auf, Ihre Ansicht auf der Festplatte speichern, nachdem Sie in der erscheinenden Standarddialogbox Pfad und Namen der zu speichernden Grafikdatei festgelegt haben.

Fig 2.21 Ansichten Speichern

Wählen Sie in der Dialogbox als zu speicherndes Format JPEG, haben Sie zusätzlich im Bereich JPEG-Einstellungen folgende Eingabemöglichkeiten: geben Sie eine Qualität von <100 % an, wird die zu speichernde Datei kleiner – bedingt durch Kompressionsverluste aber auch „schlechter“. Markieren Sie Inkrementell ladbar, kann die Datei beim Laden über das Internet schon dargestellt werden, wenn Sie noch nicht komplett übertragen ist, die Bilddatei wird aber u.U. größer als eine nicht inkrementell ladbare Datei.

Zusätzlich zu den gerade beschriebenen Möglichkeiten können Sie beim Speichern von Bildern den Raytracer zum Erzeugen des zu speichernden Bildes verwenden. Wenn Sie die entsprechende Option selektiert haben, erfolgt während des Speicherns eine Raytracing-Berechnung. Mit Hilfe dieser Option können Sie also nahezu beliebig hoch aufgelöste Raytracing-Bilder Ihrer 3D-Darstellung speichern.

ZURÜCK NACH OBEN oder ZURÜCK ZUM KOMPLETTEN INHALTSVERZEICHNIS (Startseite des VA Software Online Handbuches)

2.21.1 Die Dialogbox „Ansicht/Video speichern“

Fig 2.22 Ansicht/Video speichern

Sie erreichen diese Dialogbox durch Klicken mit der rechten Maustaste auf  oder über den Menübefehl Optionen – Programm – Bild speichern....

2.21.1.1 Der Bereich „Grundrisse (2D-Darstellungen)“

Hier können Sie wählen, in welchem Dateiformat Sie eine 2D-Darstellung (also die Ansicht im Konstruktionsmodus) sowie die Grundrissansicht  im Designmodus abspeichern wollen. Diese Auswahl steht Ihnen lediglich für Grundrisse zur Verfügung, da 3D-Darstellungen nur als Bitmap abgespeichert werden können.

2.21.1.2 Die Option „als Bitmap-Datei (BMP/JPEG)“

Wählen Sie die Speicherung als Bitmap, besteht die von Ihnen erzeugte Datei nur aus einer pixelweisen Abbildung Ihres Fensters, die Sie nachträglich mit Hilfe eines Zeichenprogramms bearbeiten können. Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass dieses Dateiformat von nahezu allen Zeichenprogrammen unterstützt wird. Diese Dateien sind, je nachdem unter welcher Bildschirmauflösung sie abgespeichert wurden, im Allgemeinen größer als Windows-Metafiles und lassen sich nachträglich nur unter großen Qualitätsverlusten skalieren.

ZURÜCK NACH OBEN oder ZURÜCK ZUM KOMPLETTEN INHALTSVERZEICHNIS (Startseite des VA Software Online Handbuches)

2.21.1.3 Die Option „als Windows-Metafile (WMF)“

Speichern Sie Ihren Grundriss als Windows-Metafile, wird im Gegensatz zur Bitmap nicht ein Abbild Ihres Fensters erzeugt, sondern es werden Vektorinformationen zu den Strichen, Punkten usw., aus denen sich Ihr Grundriss zusammensetzt, abgespeichert. Dadurch besteht die Möglichkeit, einen Grundriss nachträglich auf eine andere Größe zu skalieren, ohne Qualitätsverluste in Kauf nehmen zu müssen. Außerdem ist die zu erwartende Dateigröße, die abhängig von der Elementanzahl Ihres Grundrisses ist, in den meisten Fällen geringer als bei einer Bitmap.

2.21.1.4 Der Bereich „3D-Darstellungen“

Die in diesem Bereich gemachten Angaben gelten ausschließlich, wenn Sie eine Draufsicht  bzw. eine perspektivische Ansicht  speichern wollen. Das gerade in VA - Virtual Architecture aktuelle Fenster muss also eine dieser beiden Darstellungsvarianten besitzen.

Stellen Sie hier Größe und Aussehen Ihrer zu speichernden 3D-Darstellung ein. Darüber hinaus stehen Ihnen einige Optionen zur optischen Verbesserung Ihrer Grafik zur Verfügung.

2.21.1.5 Der Unterbereich „Abmessungen“

In diesem Bereich haben Sie die Möglichkeit, beim Speichern einer 3D-Darstellung die Größe der zu speichernden Grafik zu bestimmen. Die Option wie Darstellung übernimmt die aktuelle Größe der Ansicht bei der Erzeugung der Bitmaps. Sie können so am anschaulichsten die Größe bestimmen. Selbstverständlich ist es auch möglich, eine beliebige Größe zu bestimmen.

Wählen Sie die Option beliebig, Seitenverhältnis wie Darstellung, wird beim Ändern der Breite bzw. Höhe die jeweils andere Komponente entsprechend angepasst. Durch Auswahl dieser Option erreichen Sie, dass ein Bild gespeichert wird, das genau dem Ihrer aktuellen Ansicht entspricht, wobei die Auflösung allerdings höher oder auch niedriger sein kann.

Mit der Option beliebig ist es schließlich möglich, die Auflösung von Breite und Höhe des zu speichernden Bildes frei zu bestimmen. Um Verzerrungen zu vermeiden, ist dann in dem gespeicherten Bild evtl. etwas mehr aus der Szene zu sehen als im gerade sichtbaren Fenster, wenn das Seitenverhältnis der angegebenen Werte nicht dem Seitenverhältnis der aktuellen Ansicht entspricht.

2.21.1.6 Der Unterbereich „Farbpalette“

In diesem Bereich wird festgelegt, mit welcher Farbtiefe eine Grafik gespeichert werden soll. Dazu stehen Ihnen die beiden Optionen Farbindex (256 Farben) und True Color (16,7 Millionen Farben) zur Verfügung. Sie sollten die Entscheidung, welche dieser beiden Optionen Sie wählen, davon abhängig machen, zu welchem Zweck Sie das Bild abspeichern.

Mit der Option Farbindex gespeicherte Bilder eignen sich sehr gut zur Konvertierung in andere Grafikformate, um sie z.B. übers Internet zu übertragen oder in WWW-Seiten einzubauen. Die Option True Color sollten Sie dann verwenden, wenn Sie sehr hohe Ansprüche an das abzuspeichernde Bild stellen, da dann unter anderem der Platzbedarf des Bildes auf der Festplatte dreimal höher ist als der des Farbindexbildes. Bei Speicherung als Farbindex wird die Funktion optimale Farbe  automatisch ausgeführt. Diese Funktion bewirkt, dass VA - Virtual Architecture automatisch eine 256 Farben umfassende, für die aktuelle Ansicht optimierte Farbtabelle erzeugt und diese zusammen mit dem Bild abspeichert.

Anmerkung: Arbeitet VA - Virtual Architecture im High Color-Modus, werden selbst bei der Speicherung als True Color-Bild lediglich 32.000 verschiedene Farben verwendet – der Speicherverbrauch ist aber identisch mit einem True Color-Bild (für den Fachmann: die unteren Bits der Farbanteile bleiben ungenutzt). Nur dann, wenn VA - Virtual Architecture selbst im True Color-Modus arbeitet, werden auch beim Speichern alle möglichen Farbwerte genutzt. Diese Tatsache sollten Sie beachten, wenn Sie wirklich hochqualitative Bilder abspeichern möchten. In diesem speziellen Fall sollten Sie VA - Virtual Architecture im True Color-Modus starten.

ZURÜCK NACH OBEN oder ZURÜCK ZUM KOMPLETTEN INHALTSVERZEICHNIS (Startseite des VA Software Online Handbuches)

2.21.1.7 Der Unterbereich „Oversampling“

Sie können Ihre Grafiken mit mehreren Hilfsmitteln verbessern. Eines davon ist das Oversampling. Bei dieser Methode wird jeder Pixel intern – abhängig von einer angegebenen Rate – mehrfach dargestellt und die Farben der aneinander grenzenden Punkte werden miteinander vermischt. Somit werden Kanten geglättet und Farbverläufe realistischer dargestellt. Bei den in diesem Bereich zur Verfügung stehenden Optionen ohne, 4-fach, 9-fach und 16-fach geben Sie an, ob und ggf. mit welcher Rate Sie das Oversampling durchführen möchten. Damit Sie einen Eindruck von der Funktionsweise des Oversamplings bekommen, sind nachfolgend zwei Bildschirmauszüge abgebildet.

Fig. 2.23 Stuhllehne (o. Nachbehandlung) / Stuhllehne (mit Oversampling)

Wir empfehlen, Oversampling gemeinsam mit der nachstehend beschriebenen Option Kantenfilter zu verwenden.

2.21.1.8 Die Option „Kantenfilter“

Haben Sie diese Option eingeschaltet, sucht VA - Virtual Architecture beim Speichern einer Ansicht alle „sichtbaren“ Kanten in Ihrer Grafik und versucht diese zu glätten. Da diese Funktionalität kaum Rechenzeit in Anspruch nimmt, empfiehlt es sich, diese Option immer aktiviert zu haben.

Fig. 2.24 Stuhllehne (o. Nachbehandlung) Stuhllehne (mit Kantenfilter)

ZURÜCK NACH OBEN oder ZURÜCK ZUM KOMPLETTEN INHALTSVERZEICHNIS (Startseite des VA Software Online Handbuches)

2.21.1.9 Die Option „Raytracen“

Haben Sie diese Option aktiviert, wird das Bild vor dem Speichern zusätzlich mit dem Raytracer bearbeitet. Dabei werden die aktuellen Einstellungen des Raytracers  verwendet. Eine genaue Beschreibung des Raytracers und der dazugehörigen Optionen finden Sie im Abschnitt Raytracing.

Anmerkung: Wenn Sie die Option Raytracen aktiviert haben, kann die Rechenzeit, die benötigt wird, um ein Bild zu speichern, unter Umständen sehr hoch sein, da beim Speichern des Bildes ein komplett neues Raytracing-Bild erzeugt wird. Speziell dann, wenn Sie eine sehr hohe Auflösung und zusätzlich noch 4- oder gar 16-fach Oversampling selektiert haben, ist dieser Zeitbedarf beträchtlich. Hierüber sollten Sie sich im Klaren sein, wenn Sie die Option Raytracen aktivieren.

2.22 ERZEUGEN NEUER ANSICHTEN

Sie erzeugen eine neue Ansicht  in VA - Virtual Architecture, indem Sie mit der linken Maustaste auf klicken. Alternativ dazu können Sie den Menübefehl Fenster – Neue Ansicht verwenden. Diese Ansicht wird entsprechend der im nächsten Abschnitt beschriebenen Einstellungen erzeugt und in Form eines weiteren Fensters dargestellt. Möchten Sie mit mehreren Fenstern arbeiten, können Sie diese mit Hilfe der Menübefehle Fenster – Überlappend und Fenster – Nebeneinander individuell anordnen.

2.22.1 Die Dialogbox „Neue Ansicht“

Sie erreichen die Dialogbox Neue Ansicht durch Drücken der rechten Maustaste auf oder über den Menübefehl Optionen – Programm – Neue Ansicht.

Fig 2.25 Neue Ansicht

Sie können in dieser Dialogbox die folgenden Einstellungen vornehmen, um die Darstellungsart einer neuen Ansicht zu wählen.

2.22.1.1 Der Bereich „Art des neuen Fensters“

Hier legen Sie fest, was im neuen Fenster dargestellt werden soll. Die Option wie aktuelles Fenster erzeugt praktisch eine Kopie des zurzeit aktiven Fensters. Sie können die Fensterdarstellung einer zu erzeugenden neuen Ansicht auch explizit über die Optionen Grundrissansicht, Draufsicht (farbig) und perspektivische Ansicht festlegen. Die hier gewählte Fensterdarstellung kann selbstverständlich auch noch nachträglich Ihren Wünschen entsprechend angepasst werden.

ZURÜCK NACH OBEN oder ZURÜCK ZUM KOMPLETTEN INHALTSVERZEICHNIS (Startseite des VA Software Online Handbuches)

2.22.1.2 Der Bereich „3D-Darstellungsart“

Wählen Sie in diesem Bereich die von Ihnen gewünschte Darstellungsart. Die vier zur Auswahl stehenden Optionen als Drahtmodell, mit konstanter Schattierung, texturiert (mittlere Qualität) und texturiert (hohe Qualität) können auch nachträglich angepasst werden.

Wenn Sie jedoch ständig mit nur einer – nämlich der von Ihnen bevorzugten Darstellungsart arbeiten – können Sie sich durch entsprechende Voreinstellung diese Arbeit ersparen.

2.22.1.3 Der Bereich „Beleuchtung“

In diesem Bereich wählen Sie aus, ob die neue Ansicht in der Tagsicht, in der Nachtsicht oder in der zeitabhängigen Sicht erzeugt wird. Es stehen Ihnen hierzu die Optionen Tag, Nacht und Variabel zur Verfügung.

Natürlich haben Sie später die Möglichkeit, die gesetzte Option nachträglich über den Variantenschalter  zu verändern.

2.23 ZOOMEN

VA - Virtual Architecture bietet Ihnen die Möglichkeit, einen Ausschnitt Ihrer aktuellen Ansicht vergrößert bzw. verkleinert darzustellen. Klicken Sie dazu mit der linken Maustaste auf , um die Zoomfunktion zu aktivieren. Nachdem Sie Ihre Ansicht vergrößert oder verkleinert haben, wird die Zoomfunktion automatisch wieder deaktiviert, d.h. der Button erscheint nicht mehr gedrückt. Wollen Sie die Zoomeinstellung (auch, wenn Sie z.B. an Ihr Haus herangegangen sind,) wieder verwerfen und Ihr gesamtes Projekt sehen, klicken Sie auf . Damit können Sie darüber hinaus erreichen, dass Ihr Projekt, gleich welcher Größe, in der Ansicht optimal auf den Bildschirm eingepasst wird.

Grundsätzlich geschieht das Vergrößern von Bildausschnitten mit der linken Maustaste. Das Verkleinern erfolgt ebenfalls mit der linken Maustaste bei gleichzeitig gedrückter Strg- bzw. Ctrl-Taste. Haben Sie einen festen Vergrößerungsfaktor eingegeben, müssen Sie zum Zoomen lediglich mit der linken Maustaste in Ihr aktuelles Ansichtsfenster klicken. Falls Sie keinen festen Faktor eingegeben haben, müssen Sie bei gedrückter linker Maustaste einen Zoombereich in Ihrer Ansicht definieren. Wie Sie diesen Bereich angeben, hängt von den Einstellungen, die Sie in der Dialogbox Zoom (s.u.) gemacht haben, ab. Anmerkung: Bei der perspektivischen Ansicht wird beim Zoomen auch die Tiefe neu eingestellt, so dass der Mittelpunkt des ausgewählten Bereiches der neue Blickpunkt ist. Dementsprechend ist die Tiefe dessen, was Sie in der Mitte sehen, die neue Tiefe.

Außer dem Zoomen mit der -Taste können Sie auch den Ziffernblock Ihrer Tastatur zum Zoomen und zum Verschieben des Ausschnittes verwenden. Hierbei gelten folgende Zuordnungen:

Taste entspricht der Funktion Alles zeigen.

Taste 1 Verschieben des Bildausschnittes nach unten links.

Taste 2 Verschieben des Bildausschnittes nach unten.

Taste 3 Verschieben des Bildausschnittes nach unten rechts.

Taste 4 Verschieben des Bildausschnittes nach links.

Taste 6 Verschieben des Bildausschnittes nach rechts.

Taste 7 Verschieben des Bildausschnittes nach oben links.

Taste 8 Verschieben des Bildausschnittes nach oben.

Taste 9 Verschieben des Bildausschnittes nach oben rechts.

Taste + Bildausschnitt wird zentrisch vergrößert.

Taste -   Bildausschnitt wird zentrisch verkleinert.

Taste Bildausschnitt wird zentrisch um die aktuelle Mauszeigerposition herum vergrößert.

Taste /   Bildausschnitt wird zentrisch um die aktuelle Mauszeigerposition herum verkleinert.

Sie können sich diese Tastenbelegung leicht merken, indem Sie sich den Ziffernblock als „Windrose“ vorstellen, wobei die Pfeile auf der 4, 8, 6 und 2 die Richtung angeben, und mit den Zahlen 1, 3, 9 und 7 die entsprechenden Zwischenrichtungen gewählt werden können.

Nach einiger Übung werden Sie wahrscheinlich fast ausschließlich diese Tasten zum Navigieren in Ihrem VA - Virtual Architecture-Projekt benutzen, da dies deutlich effektiver ist, als das Benutzen der Maus.

Um auch den Laptop-Benutzern ohne Ziffernblock das Leben ein wenig zu erleichtern, beherrscht VA - Virtual Architecture zusätzlich zu den Tasten „+“, „-“, „*“ und „/“ des Ziffernblocks die Alternativen Ctrl+„+“, „-“, „*“, „/“ bzw. Strg+„+“, „-“, „*“, „/“ (wobei „+“, „-“, „*“ und „/“ die Zeichen auf der „normalen“ Tastatur sind).

Mit den im folgenden Abschnitt beschriebenen Einstellungen können Sie die Funktionsweise des Zoomens Ihren Vorstellungen entsprechend anpassen.

ZURÜCK NACH OBEN oder ZURÜCK ZUM KOMPLETTEN INHALTSVERZEICHNIS (Startseite des VA Software Online Handbuches)

2.23.1 Die Dialogbox „Zoom“

Sie erreichen diese Dialogbox durch Drücken der rechten Maustaste auf  oder über den Menüpunkt Optionen – Programm – Zoomfaktor....

Fig 2.26 Zoom

2.23.1.1 Der Bereich „Vergrößerungsfaktor“

Hier können Sie mit Hilfe der entsprechenden Option die Funktionsweise des Zoomens einstellen. Die hier gemachte Einstellung gilt sowohl für das Vergrößern als auch für das Verkleinern.

2.23.1.2 Die Option „angepasst (frei)“

Mit dieser Option können Sie den zu vergrößernden bzw. zu verkleinernden Bildausschnitt frei festlegen, indem Sie beim Zoomen mit der linken Maustaste eine beliebige Ecke des gewünschten Zoombereichs definieren und – während Sie die linke Maustaste weiterhin gedrückt halten – eine entsprechend große Box „aufziehen“. Lassen Sie die Maustaste los, legen Sie die endgültige Größe des Zoombereichs fest.

2.23.1.3 Die Option „angepasst (zentriert)“

Haben Sie diese Option gewählt, wird genau wie bei der Option angepasst (frei) eine Zoombox erzeugt. Im Gegensatz hierzu klicken Sie allerdings nicht zwei gegenüberliegende Ecken des Zoombereiches an, sondern den Mittelpunkt sowie eine zusätzliche Ecke. Diese zweite Variante hat gegenüber der ersten den Vorteil, dass Sie schon vorab genau bestimmen können, was Sie nach dem Zoomen in der Mitte des Bildschirms sehen. Dies ist insbesondere in der perspektivischen Ansicht für die Bestimmung der Tiefe (s.o.) wichtig. Welche der beiden Varianten Sie verwenden, bleibt Ihrem persönlichen Geschmack überlassen.

2.23.1.4 Die Optionen „1. 414“, „2.0“ und „4.0“

Hierbei handelt es sich um einen fest vorgegebenen Zoomfaktor. Sie benutzen diesen, indem Sie bei aktivierter Zoomfunktion einfach mit der linken Maustaste in Ihr aktuelles Ansichtsfenster klicken. Dieses wird daraufhin um den angegebenen Faktor vergrößert bzw. durch Drücken der Strg-Taste verkleinert.

ZURÜCK NACH OBEN oder ZURÜCK ZUM KOMPLETTEN INHALTSVERZEICHNIS (Startseite des VA Software Online Handbuches)

2.23.1.5 Die Option „beliebig“

Hier wird Ihnen die Möglichkeit geboten, einen frei wählbaren Zoomfaktor einzugeben. Die einzige Beschränkung besteht darin, dass dieser Wert in einem Bereich von 1.00 bis 20.00 liegen muss.

2.24 ARBEITEN MIT GESCHOSSEN

Sie können in VA - Virtual Architecture nicht nur eine Etage Ihres Hauses modellieren, sondern ganze Häuser vom Fundament bis zum Dachgeschoß konstruieren. Hierfür existiert sowohl im Konstruktions- als auch im Designmodus der Menüpunkt Geschosse. VA - Virtual Architecture kennt immer genau ein aktuelles Geschoß. Welches das aktuelle Geschoß ist, können Sie dem Listenfeld in der oberen horizontalen Symbolleiste entnehmen (oder über den Menüpunkt Geschoß – aktuelles Geschoß).

Sie können jederzeit ein anderes Geschoß zum aktuellen machen, indem Sie in diesem Listenfeld das entsprechende auswählen.

Fig 2.27 Arbeiten mit Geschossen

Im Konstruktionsmodus erfolgen Ihre Eingaben immer für das aktuelle Geschoß. Ob Sie also Fenster, Türen oder Wände konstruieren – die entsprechenden Elemente werden immer im aktuellen Geschoß konstruiert.

Auch im Designmodus ist das aktuelle Geschoß immer sichtbar. Mit entsprechender Einstellung können Sie weitere Geschosse zur 3D-Darstellung vorgeben. Wenn Sie allerdings die Perspektive Draufsicht gewählt haben, wird immer nur das aktuelle angezeigt.

2.24.1 Was zu einem Geschoß gehört

VA - Virtual Architecture ordnet alle Ihre Eingaben einem bestimmten Geschoß zu. Dies sind im Konstruktionsmodus in der Regel alle Entwurfsarbeiten, die Sie für dieses Geschoß vorgenommen haben. Zur Erinnerung: im Konstruktionsmodus machen Sie Ihre Eingaben immer für das gerade aktuelle Geschoß. Diese Angaben beinhalten auch Texte, Hilfslinien und Vermassungen.

Bei Objekten, die Sie im Designmodus platzieren, erfolgt die Zuordnung zu einzelnen Geschossen wie folgt: Objekte, die Sie innerhalb eines geschlossenen Raums platzieren, sind dem dazugehörigen Geschoß angegliedert. Dabei bedeutet „innerhalb“, dass der Mittelpunkt des Objektes in dem betreffenden Raum definiert ist. Objekte, die keinem Raum zugeordnet wurden, sind damit auch an kein Geschoß gebunden. Sie bleiben deshalb unberücksichtigt, wenn Sie verschiedene Geschosse verändern oder löschen.

2.24.2 Das erste Geschoß in einem neuen Projekt

Wenn Sie in VA - Virtual Architecture durch Klicken auf die Schaltfläche  bzw. durch Auswahl des Menüpunktes Datei – Neu ein neues Projekt definieren, erscheint eine Dialogbox zu Eigenschaften Ihres ersten Geschosses. Im Prinzip entsprechen diese Eingaben den planerischen Vorgaben, wie sie auch für die Konstruktion weiterer Geschosse gelten. Diese Angaben sind genauer in den Abschnitten über die Menüpunkte Geschoß – Neues Geschoß oberhalb - Neues Geschoß oberhalb des aktuellen… und Geschoß – Neues Geschoß unterhalb… beschrieben.

Können Sie bereits auf Planungsdaten eines konstruierten vorliegenden Geschosses zurückgreifen, wird die Dialogbox zu den Geschoßeigenschaften durch das zusätzliche Registerblatt Übertrag ergänzt.

An dieser Stelle können Sie auch das Niveau des Fußbodens definieren. Wollen Sie also z.B. mit dem Kellergeschoß beginnen, können Sie hier einen Wert von z.B. 3,00 m angeben. Durch diese Angabe und die Angabe zur Geschoßhöhe ergeben sich dann die Niveaus der noch zu definierenden Geschosse.

 

 

ZURÜCK NACH OBEN oder ZURÜCK ZUM KOMPLETTEN INHALTSVERZEICHNIS (Startseite des VA Software Online Handbuches)

Direktlinks zu den einzelnen Kapiteln: Kapitel 1: 1, 2, 3; Kapitel 2: 1, 2, 3, 4, 5, 6; Kapitel 3: 1, 2, 3, 4; Kapitel 4: 1, 2; Kapitel 5: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14; Kapitel 6: 1, 2, 3, 4, 5, 6; Kapitel 7: 1, 2; Kapitel 8: 1; Kapitel 9: 1, 2, 3; Kapitel 10: 1; Kapitel 11: 1; Kapitel 12: 1, 2; Glossar; Kapitel 13: VA -Tools; Glossar

Zurück