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VA - Virtual Architecture - das Software online Handbuch

Kapitel 6 (Teil 5)

Klicken Sie unten im Inhaltsverzeichnis auf den entsprechenden Link, um die genaue Software Beschreibung zu erhalten.

Kapitel 6 (Teil 5)

6.8.7 Animierte Objekte

6.8.8 Selbstdefinierte Gruppen

6.8.9 Die Kollisionsdetektion

6.8.10 Der Selektionsrahmen

6.9 KONSTRUKTIONSELEMENTE IM DESIGNMODUS

6.10 DIE VERTIKALE SYMBOLLEISTE DES DESIGNMODUS

6.10.1 Alle selektieren

6.10.2 Gruppieren

6.10.3 Gruppierung auflösen

6.10.4 Kopieren

6.10.5 Löschen

6.10.6 Rotieren

 

6.8.6.1 Das Register „Allgemein

Alle Objekte besitzen vordefinierte Eigenschaften, wie einerseits das Aussehen und andererseits Eigenschaften, die Sie nicht direkt sehen können. Über diese Dialogbox ändern Sie Eigenschaften des Objektes. So können Sie z. B. das Verhalten eines Objektes beim Plazieren verändern. Im oberen Bereich der Dialogbox finden Sie den Namen des Objektes. Darunter befinden sich links der Bereich mit den veränderbaren Eigenschaften und rechts der Bereich mit dem Vorschaufenster.

6.8.6.1.1 Der Bereich „Abmessungen“

In diesem Bereich stehen die aktuellen Abmessungen wie Länge (x), Breite (y) und Höhe (z) als numerische Werte. Diese Zahlenwerte können Sie durch Anklicken der Pfeiltasten stufenweise verkleinern bzw. vergrößern oder durch Klicken in das Eingabefeld mit anschließender Eingabe über die Tastatur verändern.

6.8.6.1.1.1 verzerrt skalieren

Aktivieren Sie das Kontrollfeld verzerrt skalieren, stehen die Abmessungen des Objektes nicht in direkter Abhängigkeit zueinander und können nach Belieben unabhängig voneinander geändert werden. So können Sie z. B. die Länge des Objektes verändern und die Breite bzw. Höhe bleiben in den eingestellten Werten erhalten. Im Gegensatz dazu sind bei deaktiviertem Kontrollfeld die Abmessungen des Objektes voneinander abhängig. So werden sich bei Veränderung eines Wertes die beiden anderen Werte im gleichen Verhältnis mit verändern. Die Proportionen des Objektes bleiben unverändert. Eine Veränderung der Abmessungen Ihres Objektes erreichen Sie interaktiv auch über den Selektionsrahmen. Je nach Einstellung von verzerrt skalieren weist der Selektionsrahmen in Aussehen und Funktion Unterschiede auf.

6.8.6.1.1.2 spiegeln

Ist das Kontrollfeld spiegeln aktiviert, wird das Objekt in seiner Mittelachse gespiegelt d.h. die Seiten werden vertauscht. Diese Funktion ist identisch mit der Schaltfläche .

6.8.6.1.2 Das Kontrollfeld „Höhe ermitteln“

Aktivieren Sie Höhe ermitteln („nach freiem Fall“), fallen Objekte automatisch in Ihr Projekt. Ist diese Funktion aktiviert, so ist Höhe über Fußboden grau hinterlegt und ohne Funktion.

Diese Funktion ist nicht bei allen Objekten aktiv. Es gibt Objekte, bei denen es nicht erwünscht ist, dass sie bis auf den Boden fallen (z. B. Heizkörper). Bei solchen Objekten ist dieses Kontrollfeld grau hinterlegt und Sie können über die Funktion Höhe über Fußboden die Höhe des Objektes numerisch eingeben und bestimmen. Bei gegrautem Feld wird hier allerdings die tatsächliche Höhe des Objektes über der Oberkante des Fußbodens vermerkt. Wenn z. B. eine Tasse auf einem 80 cm hohen Tisch steht, würde hier als Höhe für die Tasse 80 cm angegeben.

Haben Sie die Funktion Höhe ermitteln („nach freiem Fall“) nicht aktiviert, so können Sie in Höhe über Fußboden durch eine numerische Eingabe die Höhe festlegen, in der das Objekt platziert wird. So lassen sich z. B. Waschbecken und Wasserhähne in einem genauen Abstand vom Fußboden aus anbauen und Heizkörper in einer bestimmten Höhe montieren.

6.8.6.1.3 Das Kontrollfeld „an Gelände anpassen“

Dieses Kontrollkästchen dient dazu, Objekte in ihrer Form exakt an das Gelände anzupassen. Hierbei wird das einzelne Objekt immer in Richtung seiner längsten Achse angepasst. Das bedeutet im Einzelnen: VA - Virtual Architecture berechnet die Höhe des Geländes am Anfangs- und Endpunkt des Objekts. Die Strecke dazwischen wird geschert, so dass z. B. bei Zäunen eine gleichmäßige Höhenlinie entsteht.

Beim Konstruieren von Grundstücksumrandungen werden alle Objekte automatisch an das Gelände angepasst. Das bedeutet für die gesamte Objektgruppe bzw. beim Aufheben der Gruppierung für jedes einzelne Objekt, dass das Kontrollkästchen an Gelände anpassen aktiviert ist.

Die automatische Anpassung von Objekten bzw. Objektgruppen ans Gelände beim Konstruieren von Grundstücksumrandungen macht z. B. bei Zäunen Sinn, nicht aber bei Bäumen, da diese ja gerade stehen sollten. Haben Sie die Baumumrandung als Gruppe selektiert, können Sie in der Dialogbox Gruppeneinstellungen die Scherung für die gesamte Gruppe ausschalten.

Wenn Sie einen Zaun manuell, also nicht über die Grundstücksumrandung konstruieren, müssen Sie das Kontrollkästchen, das in der Standardeinstellung deaktiviert ist, explizit aktivieren, um die Zäune dem Gelände anzupassen.

6.8.6.1.4 Das Kontrollfeld „nicht mit Gebäude bewegen“

Wenn Sie ein Gebäude verschieben oder auch spiegeln (spiegeln nur VA - Virtual Architecture prof.), in dem sich Objekte befinden, werden diese im Allgemeinen mit verschoben bzw. gespiegelt. Dies gilt ebenfalls für Objekte, die sich zwar außerhalb des Gebäudes befinden, aber eingegeben wurden, während das Gebäude das aktive Gebäude ist. Sie „gehören“ quasi zu diesem Gebäude.

Soll nun beim Bewegen des Gebäudes ein Objekt nicht mitbewegt werden, können sie dieses Kontrollfeld markieren. VA - Virtual Architecture verwendet dieses Kontrollfeld automatisch für Umrandungen von Geländen. Der Grund hierfür ist folgender: Wird ein Gebäude verschoben, wird das Gelände unter dem Gebäude nicht verschoben; die Geländeumrandungen müssen also dementsprechend auch nicht verschoben werden.

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6.8.6.1.5 Das Kontrollfeld „wirft beim Raytracen Schatten“

Über dieses Kontrollfeld haben Sie die Möglichkeit, für ein einzelnes Objekt auszuwählen, ob es beim Raytracing Schatten werfen soll oder nicht. Diese Option ist z. B. dann sinnvoll, wenn Sie das Objekt "Fallrohr" montiert haben und dieses aufgrund des Sonnenlichts Schatten werfen würde, die gesamten Außenwände jedoch nicht. In diesem Fall würden Sie auf das Fallrohe doppelklicken und in der Dialogbox Objekteinstellungen das Kontrollkästchen wirft beim Raytracing Schatten deaktivieren.

6.8.6.1.6 Die Kontrollfelder „beim Bewegen schnappen“ und „als Schnappziel dienen“

Ist das Fangen für Objekte im Designmodus eingeschaltet, schnappen Objekte im Allgemeinen beim Bewegen auf andere Objekte bzw. auf Konstruktionselemente (z.B. Wandseiten). Mit den beiden Kontrollfeldern können Sie nun einerseits bestimmen, ob das Objekt beim Bewegen auf andere schnappen soll und ob andere Objekte, die bewegt werden, auf dieses Objekt schnappen sollen.

6.8.6.2 Das Register „Lichtquelle“

Fig 6.25 Lichtquelle

Hinweis: Dieses Register ist nur bei Objekten vorhanden, in denen Lichtquellen definiert sind. In ihm  haben Sie die Möglichkeit, die Lichtquelle und deren Lichtintensität für die Darstellung in VA - Virtual Architecture zu optimieren und zu verändern. Sie können den Bereich des Lichtkegels steuern, die Helligkeit der Leuchte regeln, die Farbe Ihrer Glühlampe auswählen oder die Leuchte ganz ausschalten.

Beachte: Alle Einstellungen in diesem Register haben nur Einfluss auf die Darstellung Ihres Projektes in der Nachtsicht.

6.8.6.2.1 Der Schieberegler „Einflussbereich“

Der Einflussbereich regelt die Größe des Lichtkegels. Je größer Sie den Einflussbereich wählen, desto weiter in die Szene hinein leuchtet die betreffende Lichtquelle.

6.8.6.2.2 Der Schieberegler „Intensität“

Verschieben Sie diesen Regler, so verändern Sie die Helligkeit der Leuchte in Ihrem Projekt. Je heller Sie den Schieberegler stellen, desto kontrastreicher sind die Schatten der Objekte, die von dieser Leuchte angestrahlt werden. Insbesondere bei der Berechnung von Raytracing-Bildern ist es aber wichtig, dass Sie die Intensität von Lichtquellen nicht zu hell stellen, weil sonst Überbelichtung stattfindet.

6.8.6.2.3 Farbe

Über diese Funktion stellen Sie die Beleuchtungsfarbe der Lampen ein.

Mit der Einstellung der Farbe können Sie verschiedene Lichteffekte mischen, indem Sie mehreren Leuchten verschiedene Farben zuordnen. Die Farben der einzelnen Leuchten gehen fließend ineinander über und es kommt zu interessanten Effekten beim Raytracen.

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6.8.6.2.4 Das Kontrollfeld „verursacht beim Raytracen Schatten“

Haben Sie das Kontrollkästchen aktiviert, wirft jedes Objekt, das von dieser Lampe angestrahlt wird, einen Schatten. Voraussetzung hierfür ist, dass für das Objekt die Option wirft beim Raytracen Schatten vereinbart wurde. Die Lampe ist in diesem Fall also das Schatten verursachende Objekt. Der Kontrast des Schattens hängt von den Einstellungen der Schieberegler Einflussbereich und Intensität ab.

Durch diese Einstellung können Sie z. B. bei Objekten, die von mehreren Leuchten angestrahlt werden, interessante Effekte beim Raytracen erziele.

Sie werden die Option verursacht beim Raytracing Schatten deaktivieren, wenn Sie eine Lampe einfach nur aufhängen möchten, um die Szene aufzuhellen, ohne jedoch die Auswirkungen der Schatten zu berücksichtigen.

Grundsätzlich lässt sich die Regel formulieren: Es existiert immer dann Schatten, wenn das Objekt, das beim Raytracen Schatten wirft, von einer Lampe (oder der Sonne) beleuchtet wird, die beim Raytracen Schatten verursacht.

6.8.6.2.5 Das Kontrollfeld „mit Beleuchtung“

Dieses Kontrollfeld ist mit der Funktion eines Lichtschalters zu vergleichen. Die Leuchte wird ein- oder ausgeschaltet und hat im ausgeschalteten Zustand keinen Einfluss auf die Beleuchtung Ihres Projektes in der Nachtsicht. Diese Funktion ist identisch mit der Schaltfläche , wenn die Lampe im Designmodus selektiert ist.

Mit dieser Funktion können Sie gezielt einzelne Lampen eines Objektes ein- oder ausschalten, um sich deren verschiedene Auswirkungen auf die Ausleuchtung Ihres Projektes darstellen zu lassen.

6.8.6.2.6 Die Schaltfläche „Vorschau“

Klicken Sie auf diese Schaltfläche, werden die aktuellen Lichtquelleneinstellungen für die 3D-Ansicht benutzt, so dass Sie die Auswirkungen der Lichtquelle in der gesamten Szene beurteilen können, noch bevor Sie die Einstellungen endgültig mit OK übernehmen.

6.8.6.2.7 Der Bereich „Lichtberechnung“

Die Angaben, die Sie in diesem Bereich machen, werden lediglich bei der Berechnung von Echtzeitschatten benutzt. Hier haben Sie aber einerseits auf die Berechnungszeit und andererseits auf die Schattendarstellung einen ganz entscheidenden Anteil.

Mit Abtastungen pro Richtung stellen Sie ein, in wie viele „Sublichtquellen“ die Lichtquelle unterteilt wird. Für jede dieser Lichtquellen wird eine Verdeckungsrechnung durchgeführt. Anschließend wird das Ergebnis aller Sublichtquellen addiert. Zulässige Werte sind 1 bis 16, wobei bei 16 insgesamt 16* 16 Abtastungen erfolgen. Die so erzeugten Schatten haben dann bis zu 256 Abstufungen in der Intensität.

Im Eingabefeld Ausdehnung pro Richtung legen Sie fest, wie „groß“ die Lichtquelle selbst sein soll. Hier sind beliebige Werte größer oder gleich Null zulässig. Wählen Sie einen von Null verschiedenen Wert, werden die angesprochenen Sublichtquellen in einem Bereich, der eine Ausdehnung von Ausdehnung pro Richtung2 hat, gleichmäßig verteilt. Auf diese Art erzeugte Schatten entsprechen also Schatten von Lichtquellen, die flächenhaft sind.

Die folgende Abbildung zeigt die Schattenberechnung für verschiedene Einstellungen der Lichtquelle in der hinteren Ecke des Raumes (Angaben von links oben nach rechts unten (Abtastung, Ausdehnung in cm): (1,0), (4,5), (4,25), (16,25)).

Fig 6.26 Lichtberechnung mit unterschiedlichen Einstellungen

6.8.6.3 Das Register „Internet“

Im kann Prinzip in jedem Objekt seine „Herkunft“ im Internet gespeichert sein. Speziell, wenn Sie o2c-Objekte, die aus dem Internet geladen wurden, verwenden, ist in ihnen im Allgemeinen eine Web-Adresse gespeichert. Klicken Sie doppelt auf ein Objekt, können Sie im Register Internet die entsprechenden Informationen noch einmal aufrufen. Dazu muss Ihr Rechner allerdings über eine offene Verbindung zum Internet verfügen. Innerhalb dieses Registers wird die komplette Internetseite dargestellt. Außerdem können Sie mit Hilfe des Eingabefeldes URL eine andere Internetadresse eingeben und dieses Register quasi zum „Surfen“ benutzen. Ist im Objekt keine Internetadresse gespeichert, wird eine Standardinternetseite dargestellt.

Fig 6.27 Internet

Sollte die Verbindung zum Internet aufgrund schlechter Verbindungen einmal zu lange dauern, können Sie mit Hilfe der Schaltfläche Stop das Laden abbrechen. Die Schaltfläche Zurück verwenden Sie, um die vorigen Adressen, die Sie im Eingabefeld URL angegeben haben, noch einmal aufzurufen.

Hinweis: Die Dialogbox Objekteinstellungen ist in ihrer Größe veränderbar. Sie können diese also z. B. durch Doppelklick auf die Titelleiste der Dialogbox maximieren, um die gesamte Internetseite zu sehen oder auch durch Ziehen an der rechten unteren Ecke die Ausdehnung der Dialogbox verändern.

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6.8.7 Animierte Objekte

Einige der in VA - Virtual Architecture verwendeten Objekte haben die Möglichkeit, sich selbst zu bewegen um verschiedene „Daseinszustände“ zu repräsentieren. So existieren Schränke, für die Sie die Schranktüren auf- und zuklappen oder auch Schubladen herausziehen können.

Sie erkennen animierbare Objekte auf folgende zwei Arten:

Klicken Sie doppelt auf ein animierbares Objekt oder sehen Sie es in einem Vorschaufenster, wird direkt unter dem Vorschaufenster ein Schieberegler sowie eine Start- und eine Stop-Taste dargestellt.

Bewegen Sie diesen Schieberegler, sehen Sie sämtliche, für das Objekt definierten Bewegungen. Klicken Sie auf die Play-Taste, wird die Zeit fortlaufend abgespielt. Durch Klicken auf die Pause-Taste beenden Sie die fortlaufende Bewegung. Haben Sie in der Planung ein animierbares Objekt platziert und bewegen den Mauszeiger über ein solches Objekt, wechselt er seine Form zu .

Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste, erscheint ein Menü, das in Abhängigkeit des Objektes, das sich unter der Maustaste befindet, verschiedene Formen annimmt.

In dem Menü werden die verschiedenen Teilbewegungen aufgeführt, die das Objekt im aktuellen Zustand vollführen kann. Handelt es sich z. B. um einen Schrank, bei dem die Schranktüren geöffnet werden können, wäre ein möglicher Eintrag Schranktüren öffnen. Klicken Sie auf den entsprechenden Menüeintrag, werden sich die Schranktüren animiert öffnen. Erneutes Rechtsklicken auf den nun geöffneten Schrank wird ein verändertes Kontextmenü zeigen; der Menüpunkt Schrank öffnen ist verschwunden und durch den Menüpunkt Schrank schließen ersetzt.

Als zweitletzten Eintrag im Menü sehen Sie immer den Menüpunkt beliebiger Zeitpunkt… Wählen Sie diesen Menüpunkt, erscheint eine Dialogbox, in der Sie einen beliebigen Zeitpunkt der Objektbewegung eingeben können. Verschieben Sie in dieser Dialogbox den Zeitschieber, sehen Sie, wie das Objekt seine Position verändert. Hat es die von Ihnen gewünschte Lage erreicht, klicken Sie auf OK.

Als letzter Menüpunkt erscheint das Untermenü restliche Animation. In diesem Untermenü sind all die Teilbewegungen des Objektes aufgeführt, die zwar im Prinzip möglich sind, im aktuellen Zustand des Objektes aber keinen Sinn machen (ist diese Liste leer, wird auch restliche Animation nicht angezeigt). Beim Schrank ist es z. B. in dem Zustand „Türen sind geöffnet“ die Eigenbewegung Türen öffnen.

Befindet sich ein animierbares Objekt nicht in seinem Urzustand (in dem Zustand, den es beim Laden in die Planung hatte), erscheint als erster Menüpunkt des Menüs immer auf Startposition zurücksetzt. Wählen Sie diesen Menüpunkt aus, wird das Objekt in den Zustand zurückgesetzt, den es beim Laden hatte.

Hinweis: Manche Eigenbewegungen von animierbaren Objekten können einige Zeit dauern. Wenn Sie deren Bewegung abbrechen wollen, können Sie das während der Bewegung mit der Esc-Taste tun. Das Objekt wird seine Bewegung augenblicklich beenden und zum Ende dieser Teilbewegung springen.

6.8.8 Selbstdefinierte Gruppen

In VA - Virtual Architecture haben Sie die Möglichkeit, Gruppen von Einzelobjekten zu definieren, um sie weiter zu verwenden oder diese in eigenen Katalogen abzuspeichern und sie dadurch projektübergreifend abzulegen. Damit haben Sie einen schnellen Zugriff auf oft wiederkehrende Objektkombinationen. Sie sparen die Zeit für das wiederholte Zusammenstellen derselben Gruppierungen aus Einzelobjekten.

So können Sie sich ganze Kombinationen von Einzelobjekten, z. B. eine komplette Essecke mit Tisch, Stühlen, Deckenleuchte und Tischdekor definieren und abspeichern.

6.8.8.1 Gruppen zusammenstellen

Alle Einzelobjekte, die Sie in Ihrem Projekt zu einer Gruppe zusammenstellen möchten, müssen Sie zuvor selektieren und dann gruppieren.

Um mehrere Objekte zu selektieren, halten Sie die Shift-Taste gedrückt und klicken nacheinander die Objekte an, die Sie gruppieren möchten. Klicken Sie nun mit der linken Maustaste auf  oder wählen Sie über das Menü Bearbeiten den Befehl Gruppieren an. Die selektierten Objekte sind gruppiert und zu einem großen Selektionsrahmen zusammengefasst. Durch Klicken auf  oder im Menü über Bearbeiten durch Anwählen des Befehles Gruppierung aufheben lösen Sie diese Gruppe wieder auf.

In der zugehörigen Dialogbox Gruppeneinstellungen vergeben Sie nun noch einen Namen für diese Gruppe. Näheres über die Dialogbox finden Sie unten.

6.8.8.2 Gruppen speichern und laden

Möchten Sie eine von Ihnen angelegte Objektgruppe speichern, um sie später wieder zu verwenden oder eine gespeicherte Objektgruppe erneut verwenden, wählen Sie im Menü Einrichtung den Befehl Gruppe speichern... bzw. Gruppe laden.... Sie können auch die Objektgruppe in einen Ordner des Objektverzeichnisses im Objekt-, Textur- und Materialkatalog ziehen.

Gehen Sie über das Menü Einrichtung, indem Sie den Befehl Gruppe speichern... oder Gruppe laden... anwählen, öffnen Sie jeweils eine zugehörige Dialogbox.

Nachdem Sie eine Gruppe geladen und platziert haben, erscheint der Selektionsrahmen um die Gruppe. Diese Gruppen haben die gleichen Eigenschaften und lassen sich genauso wie alle anderen Objekte bearbeiten. Zum Löschen einer abgespeicherten Gruppe markieren Sie in einer der Dialogboxen zuerst durch Anklicken die Datei, unter der die Gruppe gespeichert wurde. Durch Drücken der Entf-Taste wird die markierte Datei aus der Dialogbox gelöscht.

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6.8.8.2.1 Dialogbox „Gruppeneinstellungen“

Haben Sie mehrere Objekte oder auch Gruppen zu einer Gruppe bzw. zu einer Übergruppe zusammengefasst, können Sie durch Doppelklicken auf eines der Objekte dieser Gruppe Einstellungen für die gesamte Gruppe vornehmen. Es erscheint folgende Dialogbox.

Fig 6.28 Gruppeneinstellungen

Diese Dialogbox ist nahezu identisch mit der Objekteinstellungen Dialogbox. In diesem Abschnitt werden lediglich die Unterschiede beschrieben, die Gemeinsamkeiten lesen Sie bitte im Abschnitt über Objekteinstellungen nach. Wie bei Objekten erscheint das Register Lichtquellen nur, wenn mindestens eine Lichtquelle in der Gruppe definiert ist. Ganz oben im Register Allgemein erscheint ein Eingabefeld, in dem Sie der Gruppe einen Namen geben können. Voreingestellt ist <Gruppe ohne Namen>. Die anderen Eingaben in der Dialogbox beziehen sich nun nicht auf ein einzelnes Objekt wie bei den Objekteinstellungen, sondern auf alle Objekte zusammen. So beschreibt der Bereich Abmessungen nicht die Ausdehnung eines Objektes dieser Gruppe, sondern die Ausdehnung der gesamten Gruppe in Breite, Länge und Höhe. Wenn Sie Angaben zu den Lichtquellen machen, werden diese Angaben für alle Lampen, die in dieser Gruppe vorhanden sind, verwendet.

6.8.8.2.2 Bezeichnung von Gruppen

Im Gegensatz zu Objekten, für die bereits ein Name in den Objekten selbst fest gespeichert ist, haben Gruppen keinen vordefinierten Namen. Sie können diesen Namen allerdings im oberen Eingabefeld der Dialogbox eingeben. Ihren Gruppennamen sehen Sie dann einerseits, wenn Sie die Gruppe erneut anklicken, und andererseits, wenn Sie die Gruppe mittels Drag und Drop in den Katalog ziehen.

6.8.9 Die Kollisionsdetektion

Grundsätzlich können Sie ein Objekt oder Objektgruppen, mit der Einschränkung des automatischen Fallens, an beliebiger Stelle im Projekt platzieren. Es wäre also durchaus möglich, einen Sessel in einen Schrank zu stellen, was natürlich fraglich erscheint.

Um dieses zu verhindern, können Sie die so genannte Kollisionsdetektion verwenden. Diese Methode berechnet intern beim Verschieben von Objekten und Objektgruppen, ob diese mit irgendwelchen anderen bereits platzierten Objekten zusammenstoßen würden.

Da die Kollisionsdetektion relativ viel Rechenzeit benötigt und es recht mühsam wäre, einen Schrank von einem Zimmer ins andere zu bewegen, indem man diesen durch die Tür schiebt, ist die Kollisionsdetektion im allgemeinen nicht eingeschaltet. Die Kollisionsdetektion können Sie mit der Strg- bzw. Ctrl-Taste einschalten.

Während Sie diese Taste drücken, ist ein Objekt nur im freien Raum verschiebbar. Dieses würde bedeuten: Wenn Sie mit dem Sessel dem Schrank zu nahe kommen, wird eine weitere Verschiebung in diese Richtung verhindert.

Die Kollisionsdetektion eignet sich auch sehr gut zum Plazieren von Objekten z. B. in der Grundrissansicht  oder in der Draufsicht.

Diese Methode ist z. B. bei der Zusammenstellung einer Schrankwand aus mehreren einzelnen Schrankteilen sehr hilfreich. Selektieren Sie hierzu ein zuvor im Raum abgestelltes Schrankteil und ziehen es mit gedrückter Strg-Taste so lange gegen eine Wand, bis es sich nicht mehr weiter schieben lässt. Das Schrankteil liegt nun so nahe wie möglich an der Wand. Nun verfahren Sie mit einem zweiten Schrankteil genauso wie mit dem ersten. Allerdings schieben Sie dieses Schrankteil so weit an das andere heran, bis es sich ebenfalls nicht mehr weiter schieben lässt. Die Schrankteile liegen jetzt direkt nebeneinander. Es kann aber erforderlich sein, das zuletzt platzierte Schrankteil noch etwas näher an die Wand zu schieben. Hierfür verschieben Sie einfach das Schrankteil bei gedrückter Strg-Taste in Richtung Wand, bis dieses sich nicht mehr weiter schieben lässt. Beide Schrankteile liegen nun direkt nebeneinander und so dicht an der Wand wie möglich. Auf diese Weise lassen sich beliebig viele Objekte (z. B. Schrankteile) nebeneinander anordnen, ohne dass sie ineinander geraten.

Dieses Vorgehen können Sie mit dem Möbelrücken im Raum vergleichen. Der wesentliche Unterschied liegt allerdings darin, dass Sie sich das Ergebnis des Möbelrückens – ohne vorherigen großen Krafteinsatz – erst einmal am Bildschirm betrachten können.

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6.8.10 Der Selektionsrahmen

Ist ein Objekt selektiert, wird es in der Grundrissansicht mit einem schwarzen Rahmen und in den Ansichten Draufsicht oder Perspektive von einem grünen Rahmen umschlossen. Sie können Objekte im Designmodus von VA - Virtual Architecture nur dann bearbeiten, wenn Sie auf diese Art selektiert sind.

Je nachdem, in welcher Ansicht Sie sich befinden, ist die Darstellung des Selektionsrahmens unterschiedlich.

6.8.10.1 Grundrissansicht

Selektierte Objekte und Objektgruppen werden in der Grundrissansicht durch einen grünen Rahmen mit roten Ecken dargestellt. Sind Verzerrungen zugelassen, erscheinen blaue Markierungen in der Mitte der grünen Kanten. In diesem Fall können Sie an den Kanten oder auch Ecken des Objekts bzw. der Objektgruppe ziehen, um sie zu skalieren. Sind keine Verzerrungen zugelassen, haben Sie nur die Möglichkeit, an den roten Ecken des Selektionsrahmens zu ziehen, um das Objekt bzw. die Objektgruppe gleichmäßig zu skalieren. Die rechte Maustaste hat in dieser Ansicht keine Funktion und dadurch auch keinerlei Einfluss auf den Selektionsrahmen.

Sind keine Verzerrungen zugelassen (Dialogbox Objekteinstellungen), so können Sie das Objekt nur gleichmäßig in Breite, Tiefe und Höhe verzerren. Durch Doppelklick auf das selektierte Objekt oder die Objektgruppe wird die Dialogbox Objekteinstellungen bzw. Gruppeneinstellungen geöffnet. In dieser Box können Sie das Verzerren aktivieren. Der Selektionsrahmen zeigt nun acht Quadrate an: Vier in den Ecken und noch vier weitere Quadrate, die jeweils in der Mitte der Kanten des Selektionsrahmens liegen. Mit diesen Quadraten lassen sich entweder Breite und Höhe oder Tiefe und Höhe des Objektes verändern.

6.8.10.2 Draufsicht und Perspektive

Befinden Sie sich in einer dieser Ansichtsarten, werden die selektierten Objekte oder Objektgruppen von einem dreidimensionalen Selektionsrahmen umschlossen. Die Kanten und Ecken sowie die Mitten der Flächen dieses Rahmens sind farbig abgesetzt. Diese farbigen Markierungen deuten an, dass Sie den Selektionsrahmen in seinen Abmessungen verändern (verzerren) können. Farbige Markierungen des Selektionsrahmens:

rote Ecken                                             verändern alle drei Dimensionen (Breite, Höhe und Tiefe).

Die diagonal gegenüberliegende Ecke bleibt unverändert.

grüne Kanten                                        verändern zwei Dimensionen (Breite + Höhe, Breite + Tiefe

oder Höhe + Tiefe).

Die diagonal gegenüberliegende Seite bleibt unverändert.

blaues Kugelsegment                          in der Mitte der Selektionsflächen verändert eine Dimension

(Breite oder Höhe oder Tiefe).

Die gegenüberliegende Fläche (Seite) bleibt unverändert.

Befindet sich der Cursor über einer der farbigen Markierungen, wechselt er seine Form zu einem Kreuz. Sie können dann die Verzerrungen vornehmen, indem Sie den Cursor mit gedrückter linker Maustaste verschieben.

Sind keine Verzerrungen zugelassen, so können Sie das Objekt nur an den roten Ecken gleichmäßig in Breite, Tiefe und Höhe deformieren. Im Selektionsrahmen fehlen dann die blauen Kugelsegmente der Selektionsflächen und die grünen Kanten haben keine Funktion.

Durch Öffnen der Dialogbox Objekteinstellungen können Sie das Verzerren aktivieren, wie im vorherigen Abschnitt beschrieben. Die blauen Kugelsegmente der Selektionsflächen werden dargestellt. Alle Ecken, Kanten und Flächen haben die oben erläuterte Funktion.

Alle von Ihnen vorgenommenen Veränderungen an den Objekten und Objektgruppen können Sie durch den Befehl Startwerte setzen in der Dialogbox Objekteinstellungen wieder in den Ausgangszustand zurückstellen. Hinweis: Bei im Designmodus selektierten Konstruktionselementen entfallen die farbigen Unterschiede. Für diese Elemente wird lediglich ein grüner Selektionsrahmen dargestellt. Zusätzlich können aber für Fenster und Türen noch Markierungsrechtecke in Höhe der Oberkante des Geschosses, zu dem die Elemente gehören, dargestellt werden (siehe folgender Abschnitt).

6.9 KONSTRUKTIONSELEMENTE IM DESIGNMODUS

Diverse Konstruktionselemente (also Elemente, die Sie im Konstruktionsmodus eingegeben haben) können im Designmodus verschoben, gelöscht und bearbeitet werden. Hierzu verwenden Sie diese Konstruktionselemente genauso wie „normale“ Objekte im Designmodus. Sie werden im Wesentlichen wie diese selektiert, verschoben oder gelöscht, wobei beim Verschieben eine Eingabe der Höhe nicht möglich ist.

Ein Doppelklick auf ein Konstruktionselement öffnet die entsprechende Options-Dialogbox, so dass auch das Verstellen von Eigenschaften im Designmodus möglich ist. Von den verschiedenen Konstruktionselementen können folgende im Designmodus manipuliert werden:

Fenster

Türen

Dachfenster

Treppen

Deckenplatten

Podeste

Stützen

Schornsteine

Hinweis: Im Designmodus werden Photovoltaikelemete und Thermokollektoren wie Dachfenster behandelt. Ob die genannten Konstuktionselemente überhaupt selektierbar (und dementsprechend veränderbar) sind, steuern Sie mit einer entsprechenden Dialogbox.

6.10 DIE VERTIKALE SYMBOLLEISTE DES DESIGNMODUS

Mit den im Folgenden beschriebenen Funktionen können Sie die Lage der bereits platzierten und selektierten Gegenstände verändern. Sie gelten gleichermaßen für Einzelobjekte sowie für Objektgruppierungen in der Grundrissansicht, in der Draufsicht und der Perspektive. Eine direkte Veränderung der Abmessungen dieser Gegenstände erreichen Sie mit diesen Funktionen nicht.

6.10.1 Alle selektieren

Jeder Gegenstand Ihres Projektes, der in irgendeiner Weise bearbeitet wird, muss zuvor durch einen Selektionsrahmen markiert (selektiert) sein. Durch Klicken mit der linken Maustaste auf  oder über das Menü Bearbeiten, in dem Sie den Befehl Alle selektieren anwählen, können Sie alle Objekte und Objektgruppen selektieren. Jeder Gegenstand Ihres Projektes wird selektiert und mit einem eigenen Selektionsrahmen umschlossen.

Bitte beachten Sie, dass hierbei wirklich alle Objekte und Objektgruppen selektiert werden, also auch jene aus nicht sichtbar geschalteten Geschossen.

6.10.2 Gruppieren

Durch Klicken mit der linken Maustaste auf  oder über das Menü Bearbeiten, in dem Sie den Befehl Gruppieren anwählen, können Sie alle einzeln selektierten Objekte und Objektgruppen zu einer Gruppe zusammenfassen. Die einzelnen Selektionsrahmen werden durch einen großen Selektionsrahmen, der alle Objekte umfasst, ersetzt.

Sie können eine solche Gruppe so behandeln, als wäre sie ein einzelnes Objekt; d.h. Sie können alle Objekte dieser Gruppe auf einmal z. B. verschieben, kopieren   oder löschen.

Gruppen mit immer wiederkehrenden Objekten lassen sich als selbst definierte Gruppen im Objektkatalog ablegen. So können Sie eigene Kataloge definieren, in denen Sie häufig benötigte Objekte bzw. Objektgruppen speichern und verwalten können. Weiterhin stellt das Menü Einrichtung hierfür die Befehle Gruppe speichern und Gruppe laden zur Verfügung.

6.10.3 Gruppierung auflösen

Mit der Funktion  Auflösen können Sie eine Gruppierung wieder in die Einzelobjekte bzw. in die einzelnen Objektgruppen zurückführen. Sie ist nur aktiv, wenn sich unter den selektierten Gegenständen eine Objektgruppe befindet.

Sie erfolgt durch Klicken mit der linken Maustaste auf  oder über das Menü Bearbeiten, in dem Sie den Befehl Gruppierung aufheben anwählen.

6.10.4 Kopieren

Diese  Funktion ist nur bei selektierten Objekten und Objektgruppen aktiv. Sind keine selektierten Objekte oder Gruppen vorhanden, ist diese Schaltfläche ohne Funktion.

Die selektierten Objekte oder Objektgruppen kopieren Sie, indem Sie mit der linken Maustaste auf klicken oder über das Menü Bearbeiten den Punkt Kopieren auswählen. Es wird immer das neue, gerade kopierte Objekt mit dem Selektionsrahmen dargestellt und gilt dadurch als weitere Kopiervorlage. An welcher Stelle sie in Ihrem Projekt abgelegt werden (vorn, hinten, rechts oder links bezogen auf den Selektionsrahmen) können Sie in der Dialogbox Kopieren einstellen.

Die kopierten Objekte haben die gleichen Eigenschaften wie das Original, welche Sie über die Dialogbox Objekteinstellungen oder über den Selektionsrahmen verändern können.

6.10.4.1 Die Dialogbox „Kopieren“

Fig 6.33 Kopieren

Sie erhalten diese Dialogbox durch Anklicken mit der rechten Maustaste auf die Schaltfläche. Im Bereich Positionierung wählen Sie nun aus, in welche Richtung das Objekt in Bezug auf den Selektionsrahmen kopiert wird.

6.10.5 Löschen

Diese  Funktion ist nur bei selektierten Objekten und Objektgruppen aktiv. Sind keine selektierten Objekte oder Gruppen vorhanden, ist die Schaltfläche grau hinterlegt und ohne Funktion. Die selektierten Objekte und Objektgruppen löschen Sie, indem Sie mit der linken Maustaste auf  klicken oder über das Menü Bearbeiten den Punkt Löschen auswählen oder die Entf bzw. Del-Taste drücken. Über die Dialogbox Löschen können Sie einstellen, ob bei mehreren selektierten Objekten oder Objektgruppen ein zusätzliches Bestätigen durch eine „Sicherheitsabfrage“ erforderlich sein soll.

6.10.5.1 Die Dialogbox „Löschen“

Fig 6.34 Löschen

Geöffnet wird diese Dialogbox, indem Sie mit der rechten Maustaste auf die Schaltfläche  klicken, oder im Menü Optionen den Befehl Löschen... wählen.

Aktivieren Sie bei mehreren 3D-Objekten, wird beim Löschen von mehreren selektierten Objekten und Objektgruppen eine zusätzliche Dialogbox geöffnet, in der Sie die Möglichkeit haben, das Löschen eines jeden einzelnen Objektes oder einer Gruppe zu verhindern.

6.10.5.2 Die Dialogbox „Löschen bestätigen“

Fig 6.35 Löschen bestätigen

Diese Dialogbox wird automatisch geöffnet, wenn Sie, wie oben beschrieben, bei mehreren 3D-Objekten aktiviert haben und den Befehl Löschen betätigen. Möchten Sie nur ein Objekt löschen, erscheint diese Dialogbox nicht.

In der Dialogbox erscheint der Objektname des jeweiligen Objekts bzw. der jeweiligen Objektgruppe. Sie können jetzt das Löschen mit Ja oder mit der Enter-Taste bestätigen, mit Alle löschen weitere Abfragen ausschalten und alle selektierten Objekte sofort löschen oder Sie können durch Nein einzelne Objekte übergehen und nicht löschen. Mit der Schaltfläche Abbrechen oder der Esc-Taste verlassen Sie die Dialogbox, wobei Sie beachten müssen, dass alle bis dahin mit Ja bestätigten Objekte oder Gruppen gelöscht werden.

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6.10.6 Rotieren

VA - Virtual Architecture bietet Ihnen die Möglichkeit, Objekte bzw. Objektgruppen um beliebige Achsen zu drehen und die Rotation - wenn erforderlich - auch wieder in die Ladeposition des Objekts bzw. der Objektgruppe zurückzusetzen. Sämtliche Schaltflächen, über die Sie eine Rotation durchführen können, sind nur bei einem oder mehreren selektierten Objekten und Objektgruppen aktiv. Sind keine Gegenstände selektiert, sind sämtliche Rotationsschaltflächen grau hinterlegt und ohne Funktion.

Im Einzelnen stehen Ihnen die folgenden Rotationsformen zur Verfügung:

Rotieren um die die z-, x- und y-Achse: Hierbei kann die Rotation des Objekts bzw. der Objektgruppe in alle Richtungen des dreidimensionalen Raumes durchgeführt werden, wobei Sie zwischen der Angabe eines festen Winkelmaßes und einem freien Rotationsverfahren wählen können. Um die gewünschte Variante auszuwählen, klicken Sie auf einen der drei Variantenschalter.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine der drei Schaltflächen, erhalten Sie die Dialogbox Rotieren, in der Sie festlegen, ob bei der Rotation die Modellkoordinaten oder die Weltkoordinaten herangezogen werden sollen.

Grundsätzlich drehen sich alle Objekte und Objektgruppen immer um ihr Zentrum, also um die aufrechte Mittelachse des Selektionsrahmens. Positive Winkel bedeuten eine Drehung im Uhrzeigersinn und negative Winkel eine Drehung gegen den Uhrzeigersinn.

Beliebige Rotation: Bei dieser Rotationsform können Sie das Objekt bzw. die Objektgruppe - je nachdem, welche Schaltfläche Sie gewählt haben - frei um die senkrechte Achse und vollkommen unabhängig von einer Achse bzw. einem Winkelmaß direkt auf dem Bildschirm in alle Richtungen bewegen, schieben und verdrehen.

Rotation zurücksetzen: Sollten Sie sämtliche zuvor durchgeführten Rotationen rückgängig machen wollen, steht Ihnen eine Reset-Schaltfläche zur Verfügung. Diese setzt das Objekt bzw. die Objektgruppe in die Ladeposition zurück.

6.10.6.1 Rotieren um die z-, y-, und x-Achse

Bevor Sie ein Objekt bzw. eine Objektgruppe um eine der    Achsen frei oder über ein festes Winkelmaß drehen, müssen Sie festlegen, ob Sie für die Drehung die Achse des Objekts- bzw. der Objektgruppe oder diejenige der Welt heranziehen möchten. Diese Unterscheidung ist grundsätzlich dann von Bedeutung, wenn ein Objekt bzw. eine Objektgruppe bereits gedreht wurde, wobei sich die Achsen mitdrehen. Da in diesem Fall also Objekt-Achse und Welt-Achse nicht mehr übereinstimmen, müssen Sie angeben, um welchen Achsentyp gedreht werden soll. Direkt nach dem Laden eines Objekts bzw. einer Objektgruppe ist die Unterscheidung unerheblich, da sich beide Achsen-Typen decken.

Um die gewünschte Einstellung vorzunehmen, müssen Sie mit der rechten Maustaste auf den entsprechenden Mehrfachschalter klicken. Anschließend wird die Dialogbox Rotieren angezeigt.

Fig 6.36 Rotieren

Wählen Sie die Option Modellkoordinaten, rotiert das Objekt bzw. die Objektgruppe um die eigene Achse, also um sich selbst. Bei der Option Weltkoordinaten ist die Welt Bezugspunkt der Rotation. Diese Einstellung entspricht der für den Betrachter üblichen Drehung.

6.10.6.1.1 Rotieren um feste Winkelangaben

Um ein selektiertes Objekt bzw. eine selektierte Objektgruppe um ein fest definiertes Winkelmaß zu drehen, wählen Sie für einen Achsentyp über die entsprechende Mehrfachschaltfläche den gewünschten Drehwinkel aus. Alternativ hierzu können Sie für eine bestimmte Achse das Winkelmaß auch über den Befehl Rotieren > im Menü Bearbeiten festlegen.

Grundsätzlich ist es möglich, ein Objekt bzw. eine Objektgruppe für alle Achsen um 90°, -90°, 45°, -45°, 30° und -30° zu drehen.

Möchten Sie z. B. ein Objekt 30 Grad um die x-Achse drehen, wählen Sie über den Variantenschalter die entsprechende Schaltfläche aus. Klicken Sie nun auf die in der vertikalen Symbolleiste dargestellte Schaltfläche, wird in unserem Beispiel das selektierte Objekt bzw. die selektierte Objektgruppe um 30 Grad um die x-Achse gedreht. Klicken Sie erneut auf die Schaltfläche, drehen Sie das Objekt um weitere 30 Grad um die x-Achse.

6.10.6.1.2 Freies Rotieren um Achse

Zusätzlich zum Rotieren um feste Winkelmaße kennt VA - Virtual Architecture auch ein freies Rotationsverfahren. Diese besondere Rotationsart, welche nicht über das Menü, sondern ausschließlich über die Mehrfachschaltfläche gewählt werden kann, erlaubt es Ihnen, die Gegenstände um einen beliebigen Winkel stufenlos zu drehen.

Sie können ein Objekt bzw. eine Objektgruppe um alle drei Achsen frei rotieren lassen. Hierzu müssen Sie für eine der drei Achsen auf die Schaltfläche  klicken. Anschließend erscheint die Dialogbox Drehen.

In dieser Dialogbox können Sie den Rotationswinkel über einen Schieberegler stufenlos verstellen. Das Objekt- bzw. die Objektgruppe wird dabei auf dem Bildschirm in die jeweilige Position gedreht. Wenn Ihnen der neue Winkel zusagt, bestätigen Sie diesen mit OK. Der Gegenstand verbleibt in der neuen Position und die Dialogbox wird ausgeblendet.

Neben dem Drehen über den Schieberegler haben Sie in der Dialogbox Drehen auch die Möglichkeit, einen genauen Winkel als Zahl einzugeben. Diese exakte Winkel-Eingabe ist z. B. dann von großem Nutzen, wenn Sie ein Objekt präzise an einer Wand ausrichten möchten, die innerhalb des Raumes gedreht wurde. Hierbei werden Sie zuvor im Konstruktionsmodus die Wand selektieren und in der Statuszeile den Winkel der Wand ablesen. Anschließend kehren Sie in den Designmodus zurück und drehen das Objekt um exakt denselben Winkel.

Klicken Sie auf die Schaltfläche Reset, wird die Drehung um die Achse auf Null zurückgesetzt. Das Objekt bzw. die Objektgruppe ist dann wieder in der ursprünglichen Position, die es, bzw. sie, vor der Drehung eingenommen hat. Sie können das freie Rotieren auch durch Drücken der Esc-Taste abbrechen, wobei der Gegenstand ebenfalls in seine ursprüngliche Lage zurückkehrt.

6.10.6.2 Beliebige Rotation

Selektierte Objekte bzw. Objektgruppen lassen sich auch vollkommen frei im Raum drehen. Sobald Sie auf die Schaltfläche  klicken, verändert sich die Cursorform in . Anschließend können Sie über die zweite Schaltfläche des Variantenschalters das Objekt, bzw. die Objektegruppe unabhängig von einer Achse bzw. einem Winkelmaß direkt auf dem Bildschirm in alle Richtungen bewegen, schieben und verdrehen.

Durch Klick auf die linke Maustaste wird das Objekt in der gewählten Position fixiert. Auch hier haben Sie die Möglichkeit, das freie Rotieren durch Drücken

der Esc-Taste abzubrechen, wobei der Gegenstand in seine ursprüngliche Lage zurückkehrt.

Wählen Sie die erste Variante des Multifunktionsschalters, drehen Sie ein Objekt bzw. eine Objektgruppe frei um die senkrechte Achse. Diese Funktionalität entspricht dem freien Rotieren um die Z-Achse. Allerdings können Sie hier das Objekt bzw. die Objektgruppe direkt am Bildschirm ausrichten, ohne zuvor das Dialogfenster Drehen mit dem Schieberegler aufzurufen.

6.10.6.3 Objekt in Ladeposition zurücksetzen

Mit dieser Schaltfläche  werden sämtliche zuvor durchgeführten Rotationen global zurückgesetzt. Das Objekt bzw. die Objektgruppe erscheint dann wieder in der Ladeposition. Das bedeutet: Die Orientierung eines Objekts ist dann exakt so, als ob es gerade erst geladen worden wäre.

Die Schaltfläche Reset in der Dialogbox Drehen hingegen hebt nur eine zuvor durchgeführte Drehung auf. Das Objekt bzw. die Objektgruppe muss anschließend aber nicht unbedingt wieder in der Ladeposition ausgerichtet sein.

 

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