Okt 09

Hallo VA-Team,

ich verwende seit längerer Zeit zufrieden den HausDesigner Pro 2.0 (und davor schon dessen Vorgänger :-) ) und habe eine Frage zur Performance beim Navigieren (Drehen, Zoomen, Panen) in der 3D-Ansicht.

Ich habe einen leistungsstarken Rechner und dadurch den Eindruck, dass irgendetwas verursacht, dass der HausDesigner grafisch mit angezogener Handbremse läuft.

Nach der Erstellung einer 80 m² Wohnung mit Türen, Fenstern sowie einigen Texturen und obligatorischen Einrichtungsgegenständen geht das Drehen, Zoomen und Panen in der 3D-Ansicht leider nur sehr langsam und verzögert vonstatten.

Komischerweise ist es bisher jedoch auch schon an wenigen Tagen vorgekommen, dass, bei unveränderter Einrichtung und gleicher Darstellungsqualität, das Drehen, Zoomen und Panen sogar bei höchster Darstellungsqualität plötzlich sehr schnell und absolut ohne Verzögerung funktioniert hat.

Gerade eben z.B. habe ich den HausDesigner gestartet und es lief erfreulicherweise wieder einmal sehr schnell. Testweise habe ich daraufhin die Software sofort geschlossen und neu gestartet, um zu sehen, ob sich etwas ändert. Leider lief das Navigieren dann tatsächlich wieder nur sehr langsam und zögerlich. Alle anderen Funktionen sowie das Navigieren in der 2D-Ansicht funktionieren wunderbar!

Ich verwende außerdem einen SpaceNavigator, was darauf jedoch keinen Einfluss hat, da auch das Navigieren mit Pfeiltasten und Numpad bei deaktivierten Treibern des SpaceNavigator gleich langsam läuft.

Können Sie mir bitte einen Tipp geben, wie ich die 3D-Darstellung des HausDesigner permanent flüssig bekomme?
Ich habe aus beruflichen Gründen viel Erfahrung mit CAD-Software und weiß, dass dieses Verhalten wohl nicht normal und für ein flüssiges Arbeiten leider sehr hinderlich ist.

Vielen Dank im Voraus!

Mein System:
Windows 7 64-bit SP1 (Programm auch schon ohne Service Pack und in verschiedenen Kompatibilitätsmodi betrieben)
AMD Phenom II X4 810
16 GB RAM (macht keinen Unterschied zu vorher installierten 4 GB)
nVidia GeForce GTX285 mit 1 GB V-RAM

Mit freundlichem Gruß,
Andreas Wolfrum

geschrieben von AndyW

Mai 06

Ist es möglich mit dem VA Hausdesigner 2.0 Pro Storm- und Wasserleitung einzuzeichnen?

In den Premium- und Professional-Versionen unserer 3D-Planungssoftware können Sie mithilfe des integrierten 2D-Grafikeditor-Makros den Verlauf von Leitungen als farbige (oder gestrichelte) Linien in Grundrisse und Schnitte einzeichen und dort auch bemaßen. In der 3D-Ansicht können Sie sichtbare Rohrleitungen durch runde Stäbe in entsprechender Dicke (wie bei Regenfallrohren (Außenobjekte – Dachrinne)) darstellen.

Ihr VA-Team

geschrieben von oewen \\ tags: , , , ,

Apr 20

Ist es möglich, beim VA Hausdesigner 2.0 Pro irgendwie den Fußboden in der 3D Ansicht und in Schnitten anzeigen zu lassen? Ich gebe ja eine bestimmte Dicke bei den Geschoßeigenschaften an, aber leider sieht man immer nur die Rohdecke (auf die ich allerdings Parkett verlegen kann). Das führt aber zu unschönen Lücken und Schwellen, wenn man die korrekte Brüstungshöhe bei Türen und Fenstern angibt.

In geschlossenen Räumen wird in der VA Hausplanungs-Software immer der Fertigfußboden dargestellt. Die Brüstungshöhen für Türen und Fenster beziehen sich ebenfalls, wenn nicht die Option ab Oberkante Rohdecke aktiv ist, auf das Niveau des Fertigfußbodens. In Grundrissen werden alle Brüstungshöhen standardmäßig ab Fertigfußboden angegeben. Dies kann im Menü Anzeige – Architektengerechte Darstellung umgestellt werden.

Danke, aus irgendeinem Grund scheint das gesamte Geschoss nicht geschlossen zu sein. Woran könnte das liegen? Es ist eigentlich komplett ummauert.

Bitte senden Sie Ihr Projekt an TechnicalSupport@VA-Software.eu. Manchmal können virtuelle Wände Probleme bei der Darstellung des Geschosses verursachen.

geschrieben von extetra \\ tags: , , ,

Feb 23

Wenn ich im 3D-Modus Objekte einfügen möchte, kommt folgende Fehlermeldung:
“Der Anzeigetreiber wurde nach einem Fehler wiederhergestellt. Der Anzeigetreiber nvlddmkm regagiert nicht mehr und wurde erfolgreich wiederhergestellt.” ANschliessend an diesen Fahler bleibt das Programm hängen und schliesst sich. Ich habe extra eine 1GB Speicher Graphikkarte gekauft, um dieses Problem zu beheben, aber leider geht’s auch so nicht

Vermutlich liegt hier ein Problem mit der 3D-Hardwarebeschleunigung vor. Wählen Sie im Designmodus bitte den Menüpunkt Optionen – Durchwandern/3D Hardware…. Wechseln Sie im Dialog Durchwandern/3D Hardware in das Register Hardwarebeschleunigung und demarkieren dort die Option auch im Fenster, nicht nur Vollbild. Dadurch wird die Hardwarebeschleunigung deaktiviert und der Hausplaner sollte wieder normal funktionieren.

geschrieben von fengort \\ tags: , , ,

Feb 08

Hallo,
Ich arbeite seit langem mit VA-Haus Designer Professional 2.0 sehr zufrieden unter Vista.
Habe mir nun einen neuen PC mit hohem Arbeitsspeicher und schneller Graphikkarte gekauft der unter Windows 7 läuft. Bei 3 – D Bearbeitung stürzt das Programm nun ab und sendet die folgende Fehler Meldung : DerAnzeigetreiber” NVIDA Windows Kernel Mode Driver, Version 191.07 reagiert nicht mehr.
Ich hoffe Sie können mir weiterhelfen, da ich den Computer hauptsächlich für das Programm gekauft habe.
grüße Rotti

Sehr geehrter Kunde,

vermutlich liegt ein Konflikt zwischen der 3D-Hardwarebeschleunigung von VA HausDesigner Professional 2.0 und Ihrer vorhandenen Hardware vor. Wählen Sie im Designmodus bitte den Menüpunkt Optionen – Durchwandern/3D Hardware…. Wechseln Sie im Dialog Durchwandern/3D Hardware in das Register Hardwarebeschleunigung und demarkieren dort die Option auch im Fenster, nicht nur Vollbild. Dadurch wird die Hardwarebeschleunigung deaktiviert und VA HausDesigner Professional 2.0 sollte wieder normal funktionieren.

geschrieben von Rotti \\ tags: ,

Sep 18

Außer der Möglichkeit, mit Hilfe des eingebauten Raytracers für ein Bild oder auch für ein Video Schatten oder auch Spiegelungen und Brechungen zu erzeugen, existiert eine zweite Variante der Schattenberechnung in unseren 3D Einrichtungsplanern. Diese Variante eignet sich besonders gut für das Durchwandern von Szenen bei gleichzeitiger Darstellung von Schatten.

Hinweis: Die Berechnung von Echtzeitschatten im VA Einrichtungsplaner, wie im Folgenden beschrieben, hat keinerlei Einfluss auf die Ergebnisse des Raytracers. Insbesondere wird die Berechnung von Schatten mit Hilfe des Raytracers durch die Echtzeitschatten nicht beschleunigt.

Das Prinzip der Berechnung von Echtzeitschatten ist relativ einfach und soll hier zum näheren Verständnis der verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten kurz erläutert werden.

VA – Virtual Architecture 3D Einrichtungsplaner verwendet bei der Darstellung im Designmodus bei so gut wie allen Oberflächen so genannte Texturen, um z. B. Holzmaserungen oder Tapeten darzustellen. Die Idee ist nun, zusätzlich zu diesen Texturen auf Flächen eine zweite Textur zu „kleben“, die die Helligkeitsverteilung auf dieser Fläche inklusive der auf die Fläche geworfenen Schatten widerspiegelt. Beide Texturen (also z. B. die Holztextur und die Lichtverteilungstextur) werden dann bei der Darstellung gemischt.

Da die modernen Grafikkarten mit 3D-Hardware-Beschleunigung das gleichzeitige Darstellen von zwei Texturen auf einer Fläche im allgemeinen unterstützen, ist – sobald die Lichtverteilung einer Fläche einmal berechnet ist – nahezu kein Performance-Unterschied zwischen der Darstellung mit oder ohne Schatten im Einrichtungsplaner messbar, da es diesen modernen Grafikkarten quasi „egal“ ist, ob Sie eine oder zwei Texturen für eine Fläche verwenden. Die Qualität der Licht- und Schattendarstellung auf einer Fläche hängt letztlich nur von der Qualität der sie widerspiegelnden Textur ab.

VA – Virtual Architecture 3D Einrichtungsplaner verwendet solche Schattentexturen nur für Wände, Fußböden, Decken, Deckenplatten, Schornsteine, Über/Unterzüge und viereckige Stützen – d.h, nur auf diesen Flächen werden Schatten dargestellt. Das bedeutet nicht, dass andere Elemente, z. B. Einrichtungsgegenstände, Schatten werfen können. Hingegen werden auf Einrichtungsgegenständen keine Schatten dargestellt. Positionieren Sie z. B. eine Blumenvase neben einer Schreibtischlampe auf einem Schreibtisch, werden Sie den Schatten der Blumenvase und des Schreibtisches zwar auf dem Fußboden, nicht aber den Schatten der Blumenvase auf dem Schreibtisch sehen.

Der Grund hierfür ist relativ einfach: VA – Virtual Architecture 3D Einrichtungsplaner muss für jede Fläche, auf der ein Schatten bzw. eine Lichtverteilung dargestellt werden soll (die oben genannte zweite Textur, eine so genannte Lightmap) eine separate Textur speichern. Hält sich die Anzahl der Texturen für einen Raum noch in Grenzen (sechs Texturen – vier für die vier Wände, zwei für Fußboden und Decke bei einem viereckigen Raum), wäre die Anzahl der Texturen für ein beliebiges 3D-Objekt (z. B. ein Sofa) sehr groß. Unabhängig davon, dass Grafikkarten nur eine bestimmte Anzahl von Texturen überhaupt verwalten können, würde das einen immensen Speicheraufwand zur Folge haben, der dazu führen würde, dass VA – Virtual Architecture 3D Einrichtungsplaner nicht mehr auf normalen PCs verwendbar wäre.

Wie genau ein Schatten im Einrichtungsplaner  z. B. auf einer Wand dargestellt werden kann, hängt von der Auflösung der verwendeten Lightmap ab. Hierzu ein Beispiel: Soll eine 5 Meter breite und 2,80 Meter hohe Wand mit einer Lightmap versehen werden, die z. B. eine Auflösung von 512 so genannten Texeln in der Breite und 256 Texeln in der Höhe hat, entspricht die Auflösung eines Texels ca. 1 cm x 1 cm. Das bedeutet wiederum, dass feinere Schattendetails als ca. 1 cm nicht dargestellt werden können. Sollte noch eine detaillierter Darstellung von Schatten erfolgen, so müsste die Auflösung der Lightmap entsprechend vergrößert werden, was aber wiederum zur Folge hätte, das der nötige Speicherverbrauch für eine Lightmap steigt.

VA – Virtual Architecture 3D Einrichtungsplaner verwendet intern zum Speichern von Lightmaps so genannte Farbindex-Texturen inklusive vorgenerierter reduzierter Auflösung, die verwendet werden, wenn eine mit Schatten versehene Fläche aus größerer Entfernung betrachtet wird (so genannte Mipmaps). Letztlich benötigt VA – Virtual Architecture 3D Einrichtungsplaner pro Texel einer Lightmap ca. 1,4 Byte. Bei dem Beispiel von oben würden also für eine Lightmap von 256 x 512 Texeln ca. 180 KByte Speicher benötigt. Bei einem entsprechend dimensionierten viereckigen Raum also 180 KByte x 6 ~ 1 MByte.

Dieser Speicherverbrauch stellt bei modern ausgestatteten PCs mit 1 oder 2 GigaByte Speicher sicherlich kein Problem dar. Sie sollten allerdings beachten, dass das Berechnen von Lightmaps für alle Räume eines größeren Projektes schon einige zig MByte Speicher benötigt, was u.U. dazu führt, dass Ihr Rechner Teile des Speichers auf die Festplatte auslagert – was wiederum unakzeptable Geschwindigkeiten zur Folge hätte.

Aus diesem Grund können Sie mit Hilfe des Schattenpinsels einzelne Räume oder gar Wände Ihrer Planung mit Schatten versehen und so auch in sehr großen Projekten von einzelnen Räumen in Ihrem Einrichtungsplaner eine Echtzeitschattendarstellung erhalten.

Weitere Informationen zu unserem 3D Einrichtungsplaner finden Sie hier: Einrichtungsplaner

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